X-Men
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| Original-Titel: |
X-Men |
| Land/Jahr: |
USA / 2000 |
| Genre: |
Science Fiction |
| Mit: |
Hugh Jackman .... Logan/Wolverine Patrick Stewart .... Prof. Charles Francis Xavier/Professor X Ian McKellen .... Erik Magnus Lehnsherr/Magneto |
| Regie: |
Bryan Singer |
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| Erhältlich: |
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VHS |
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Superhelden müssen die Menschheit gegen böse Mutanten beschützen. Die legendären X-Men in coolen und sehr stylishen Bildern auf der Kinoleinwand.
Eine Kritik von Balazs Barnucz, 24.08.2000
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Inhalt |
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New York in der nahen Zukunft: Ist Mensch gleich Mensch? Nein, es gibt auch Mutanten unter uns! Sie sind Menschen, deren Gene sich aus nicht wirklich erklärlichen Gründen verändert haben, und jetzt diverse "Superfähigkeiten" genießen. Manche können durch Wände gehen, andere lesen die Gedanken von Mitmenschen, wieder andere können über Wasser laufen. Aber die Bevölkerung, und vor allem gewisse Politiker sind unsicher: Sind die Mutanten "böse"? Wollen sie die Menschheit versklaven? Oder wollen sie auch einfach ein ganz normales Leben führen?
Marie ( Anna Paquin  ) ist ein ganz gewöhnlicher Teenager - oder doch nicht? Wenn sie mit jemandem Hautkontakt hat, fällt ihr Gegenüber gleich ins Koma. Keiner weiß, warum. Nachdem ihr Freund fast stirbt, nachdem sie einander zum ersten Mal geküßt haben, bekommt Marie Angst vor sich selbst und reißt von zuhause aus. Auf ihrer Odyssee lernt sie Logan, auch Wolverine genannt, kennen. Ein Ex-Marine, der sein Geld mit illegalen Faustkämpfen in dunklen Kneipen verdient. Logan hat auch etwas besonderes an sich: Er scheint kaum verwundbar zu sein und aus seinen Fäusten kann er messerscharfe Ademantium-Krallen hervorschießen lassen. Marie schließt sich Logan an, sie will mit ihm weiterziehen. Doch plötzlich werden die beiden von 2 Mutanten ohne ersichtlichen Grund angegriffen. Alles scheint schon verloren, als wieder 2 "Supermenschen" auftauchen, die die beiden Ohnmächtigen retten und in Sicherheit bringen.
Als Logan und Marie aufwachen, sind sie ganz woanders. Sie sind in Professor Charles Xaviers ( Patrick Stewart  ) Schule für Mutanten. Hier unterrichten der Professor und sein Team, Mutanten darin, mit ihren besonderen Fähigkeiten umzugehen. Außerdem haben die "X - Men" ihr Hauptquartier in dem Haus untergebracht. Die X - Men sind "Superhelden", angeführt von dem Professor, der die besondere Gabe hat, den Geist von anderen kontrollieren zu können. Seine Mitstreiter sind Dr. Jean Grey ( Famke Janssen  ), die ebenfalls Gedanken lesen kann, Scott Summers ( James Marsden  ), genannt Cyclops, - aus seinen Augen schießen Laserstrahlen - und Ororo Munroe, auch Storm genannt ( Halle Berry  ), die das Wetter bestimmen kann. Die X - Men stehen im Kampf gegen ein paar andere Mutanten, die von Professor Xs altem Freund Erik Magnus Lehnsherr ( Ian McKellen  ), auch als Magneto, Herr über die Anziehungskraft, bekannt, angeführt werden. Magneto ist der festen Überzeugung, daß Mutanten höher entwickelt sind als "normale" Menschen und daß Menschen und "Übermenschen" im ständigen Kampf stehen, wobei nur eine Gruppe überleben kann. Daher sollen alle den Mutanten Platz machen. Magneto angeschlossen haben sich Sabretooth, Toad (Ray "Darth Maul" Park) und Mystique (Rebecca Romijn-Stamos). |
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Kritik |
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X-Men - The Movie basiert auf der erfolgreichen Marvel Comics Serie. Stan Lee erfand die X-Men 1963, als in den Vereinigten Staaten von Amerika die Bürgerrechtsbewegung ihre Höhepunkt erreicht hatte. Der Autor versetzte seine Helden ganz bewußt in ein Szenario, in dem sie nicht von allen Seiten als "Superhelden" gefeiert wurden - im Gegensatz zu anderen Superhero-Comicsreihen, wie Super-, Spider-, oder Batman. Lee wollte den X-Men auch eine wichtige politische "Mission" erteilen, nämlich sich für Toleranz und gegen Haß, einzusetzen. Die Mutanten sollten repräsentativ für die Minderheiten, die gerade für ihre Gleichberechtigung in den USA kämpften, stehen. Auch wenn mit den Jahren dieser politische Hintergrund immer stärker an Aktualität verlor (wobei man manchmal meinen könnte, das Thema sei aktuell wie kaum zuvor), ganz verschwunden aus den X-Men-Heften ist es nie.
Auch die Drehbuchautoren Tom DeSanto  und Bryan Singer  versuchen diesen Aspekt der Xenophobie für den Film zu übernehmen - hierfür wird der Charakter des Senator Robert Jefferson Kelly (Bruce Davison) erschaffen. Ein populistischer Politiker, der gegen alles ist, was nicht "Standard" ist. Er soll in den (politischen) Kampf gegen die Mutanten ziehen, endet jedoch als Opfer von Magneto, wobei er doch noch Zeit findet, zu erkennen, daß nicht alle Mutanten so böse sind, wie er sich das gedacht hat - ein wenig kitschig, aber in einer Hollywood Produktion wohl unerlässlich. Auf jeden Fall schade, daß man den an und für sich interessanten politischen Aspekt der X-Men Reihe so banal behandelt und so schnell wie möglich zur Seite schiebt.
Wenn schon keine Politik, dann zumindest Action. Und genau darauf hat Regisseur Bryan Singer viel Wert gelegt. Vor allem Wolverine darf sich austoben, manchmal sogar in " Matrix  "-ähnlichem Fightstil, wobei die anderen Superhelden fast schon "zu kurz kommen". Ich - und die anderen männlichen Zuschauer sicherlich auch - hätte mich über ein paar Szenen mehr mit der entzückenden Famke Janssen oder Halle Berry gefreut. Schade!
Zur Unterhaltung, neben den nett gemachten Special Effects, trägt vor allem die wirklich ausgezeichnete Besetzung bei. Vor allem Sir Ian McKellen sieht man die Spielfreude an, aber genauso großartig ist seine Royal Shakespeare Company-Kollege Patrick "Captain Picard" Stewart. Die coole Ausstattung, in schönen Bilder festgehalten, trägt ebenso positiv zum Film bei, wie das doch kurzatmige Drehbuch und die souveräne Regie. Zwar nicht direkt zum Film, aber zumindest zu dessen Umfeld gehörig, ist die toll gemachte Website - ein Besuch auf http://www.x-men-themovie.at  zahlt sich für Fans auf jeden Fall aus.
Fazit:Alles in allem eine nett gemachte Comic Verfilmung, die sich bestens für jeden verregneten Sommer Nachmittag empfiehlt. Wir können uns auch schon auf die Fortsetzung - oder noch wahrscheinlicher: "Wolverine - The Movie" freuen. |
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Huh, ist Halle Berry heiß!
| Wertung: |
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