Suche:      myDB       Filmlisten & Filmblogs       Foren       Schreiben Sie uns eine Mail!          Anmelden       Log In       Zugangsdaten vergessen ?   
Filmstreifen unten
Hauptseite von 25frames.org  Home
Film-Bereich  Film
   Datenbank
   Neu im Kino
   Leser-Kritiken
   Kritiken-Archiv
   TV-Serien
   Awards
DVD-Bereich  DVD
   Datenbank
   Neu auf DVD
   Leser-Kritiken
   TVonDVD
Blu-Ray Medien Datenbank  Blu-Ray
   Blu-Ray-Liste
   Blu-Ray-Starts
HD-DVD Datenbank  HD-DVD
   HD-DVD-Liste
   HD-DVD-Starts
Ihre persönliche DVD-Datenbank auf 25frames.org  mydb
   MitgliederAlben
   DVDs verwalten
   Flohmarkt
   DVDVorschlag
   Buddies
Stellen Sie persönliche Filmlisten zusammen...  myMovieLists
   MitgliederListen
   Listen bearbeiten
Dier 25frames.org Community  Community
   Foren
   Anmelden
Besser einkaufen mit 25frames.org  Shopping
   Shop-DB
   Schnäppchen
 Mehr...
   Magazin
   News-Archiv
   Impressum








 Kritik    Cast&Crew    Leser    Forum    DVD    Awards  
Die Grüne Meile
Original-Titel: The Green Mile
Land/Jahr: USA / 1999
Genre: Drama
Mit: Tom Hanks .... Paul Edgecomb
David Morse .... Brutus "Brutal" Howell
Michael Clarke Duncan .... John Coffey
Regie: Frank Darabont
Community Klicken Sie hier um eine Inhaltsangabe zu diesem Film zu erstellen !
Klicken Sie hier um eine Leserkritik zu diesem Film zu erstellen !
Hier gelangen Sie zu den bisher eingetragenen Leser-Kritiken
Mehr zu Daten zu Cast&Crew finden Sie hier
Erwirb alle Produkte zum Titel
Erhältlich: DVD DVD RC1 Buch Buch (E) Weitere Produkte
Bei: Amazon (D) Amazon (USA) Amazon (D) Amazon (D) Hier klicken
    John Coffin (Michael Clarke Duncan) bringt den geregelten Ablauf des Todeszellentraktes durcheinander, als er mit übersinnlichen Kräften das Leiden des Wärters Edgecomb (Tom Hanks) heilt.

    Eine Kritik von Markus Steiger, 04.09.2000
 
Inhalt
 
 
Paul Edgecomb (Tom Hanks ) ist Gefängniswärter. Zusammen mit seinen Kollegen Brutus Howell (David Morse ) und Dean Stanton (Barry Pepper ) kümmert er sich um den Trakt, in dem die zum Tode verurteilten Häftlinge untergebracht sind. Mit von der Partie ist auch der Wärter Percy Wetmore (Doug Hutchison ), der in seinem Job seinen kranken Sadismus auslebt. Eines Tages erhalten die Männer einen neuen Todeskandidaten. John Coffey (Michael Clarke Duncan ) ist ein Riese von einem Mann, der zwei kleine Mädchen umgebracht haben soll. Langsam beginnt Edgecomb an der Schuld des Neuankömmlings zu zweifeln, da sein Verhalten überhaupt nicht dem eines Kindermörders entspricht. Er hat nämlich Angst im Dunkeln. Völlig überzeugt wird Edgecomb, als Coffin ihn berührt und sein langwieriges Prostataproblem heilt. Anscheinend kann John Coffin die Krankheiten der Menschen absorbieren und in die Luft weiterleiten. Nun versucht der Wärter, das Leben des Häftlings zu retten, muss jedoch gegen das Gesetz und den bösen Percy Wetmore ankämpfen.
 
Kritik
 
 
Frank Darabont  verfilmte mit The Green Mile schon zum zweiten Mal einen Stephen King -Roman, welcher wieder in einem Gefängnis spielt. Dieser Film war auch in unseren Landen sehr populär, da er mit Tom Hanks ein prominentes Zugpferd hatte. Darabont benutzte diesmal eine Geschichte, die im Gegensatz zu Die Verurteilten  nicht ohne Phantasieelemente auskommt.

Wie schneidet dieser Film also im Gegensatz zu seinem Vorgänger ab? Ich finde, dass er um einige Klassen schwächer ist, und das hat nichts mit Darabonts Handwerk zu tun. Die Bilder von David Tattersall  sind gestochen scharf und an Perfektion nicht zu überbieten. Auch den Szenen selbst scheint es an nichts zu mangeln. Wo schleichen sich also die Fehler ein?

Das erste Problem ist die Länge des Filmes. Wer kann schon über drei Stunden in einem Kinosessel sitzen, ohne seine Backen nachher nicht mehr zu spüren? Am Ende konzentriert man sich schon mehr auf seine Sitzposition als auf den Film. Auch die Story scheint künstlich in die Länge gezogen zu sein. Knastalltag und private Probleme sind ja ganz toll, jedoch kann man sich das nicht hundertmal hintereinander anschauen. Verschiedene Nebenhandlungen scheinen nicht die Story selbst voranzutreiben, sondern nur die Zeit zum Showdown zu überbrücken. Dabei sind eben diese Nebenhandlungen interessanter, als die Haupthandlung selbst.

Die Geschichte verliert nämlich an Spannung, sobald man weiß, wozu Coffey in der Lage ist. Seine Heulerei und seine kitschigen Heilungen (besonders bei der Direktorsfrau) stören mit der Zeit sogar ein bisschen. Das liegt auch an der weinerlich nervigen Art, die Michael Clarke Duncan seiner Figur verleiht. Spannung kommt nur auf, wenn Percy die Bühne betritt. Selten hat man gegen einen Filmfigur eine derartige Aggression entwickelt wie gegen ihn. Besonders im Englischen gibt Hutchinson seiner Rolle einen leichten Südstaaten-Touch mit einer Prise Arroganz und Schwülstigkeit. Damit trifft er seine Figur ganz genau.

Somit gehört dieser Film ausschließlich Doug Hutchinson als sadistischer Wärter. In seinen Augen spiegelt sich das pure Böse wieder. Ihm nimmt man die Rolle des Mannes, der einen Häftling (Michael Jeter) gnadenlos durch Nichtbefolgen der Anweisungen zu Tode quält, sofort ab. Auch der zweite Bösewicht, der durchgedrehte Wild Bill (Sam Rockwell) besticht durch seine wahnsinnigen Aktionen, welche nicht nur schockierend, sondern auch amüsant sind. Er ist die zweite schillernde Figur des Filmes. Hanks, Morse und Pepper spielen brav ihre Rollen herunter, wobei sie nie wirklich glänzen. Warum Michael Clarke Duncan für diese Rolle für den Nebenrollen-Oscar nominiert wurde, ist mir bis heute nicht klar.

Fazit: The Green Mile ist ein wahrhaftig langer Film. Zu lang, um wirklich gut zu sein.


Die Grüne Meile
Ich muss gleich wieder weinen.

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 4/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 6.28125

Schnellwertung:


Amazon.de Top-Hits

Werbung

Hinweise
  DVD-Start: Erhältlich
  Druckversion
  Seite verschicken
  Filmeinladung verschicken
  Die letzten Leserkritiken
  Die Top 10 unserer Leser
  Leserkritik verfassen
  Inhaltsangabe verfassen
  Datenfehler melden