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Thirteenth Floor
Original-Titel: Thirteenth Floor
Land/Jahr: USA / 1999
Genre: Science Fiction, Thriller
Mit: Craig Bierko .... Douglas Hall/John Ferguson/David
Gretchen Mol .... Jane Fuller/Natasha Molinaro
Armin Mueller-Stahl .... Hannon Fuller/Grierson
Regie: Josef Rusnak
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Inhalt
 
 
Douglas Hall (Craig Bierko ) arbeitet an einem Computerprojekt, welches eine virtuelle Welt als Ziel hat, in der man sich wie in einer realen Welt bewegen kann. Sein Chef Hannon Fuller (Armin Müller-Stahl ) ruft ihn eines Tages an, um ihm zu sagen, dass er etwas Schreckliches herausgefunden hat. Kurz darauf wird er ermordet. Jedoch hat Fuller in der Kunstwelt, die in den 20er Jahren spielt, einen Hinweis für Hall hinterlassen. So begibt sich Hall in die virtuelle Welt, um herauszufinden, was Fuller ihm sagen wollte. Dabei erfährt er mehr als ihm lieb ist.
 
Kritik
 
 
The 13th Floor stammt aus dem Roland Emmerich  Team. Emmerich führte jedoch nicht Regie, sondern produzierte diesen Science-Fiction Thriller nur. Für die Regiearbeit engagierte er Josef Rusnak . Die Geschichte basiert auf einem Roman von Daniel F. Galouye. Für das Drehbuch war auch Rusnak zuständig.

The 13th Floor ist ein Genremix aus eXistenZ , Twelve Monkeys  und Dark City . Und gar kein schlechter. Kunstwelten beflügelten immer schon den Geist des Menschen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, ob unsere eigene Welt Realität ist, oder nur ein von einem anderen geschaffenes Computerprogramm. Wie schon Cronenberg in Existenz, spielt Rusnak mit mehreren Ebenen von Realität, wobei der Zuschauer erst am Ende die Auflösung erfährt. Dabei schafft es der Film, bei Weitem intelligenter zu sein als alle Emmerich-Filme zusammen. Rusnak lässt die Schauspieler keine doofen Dialoge aufsagen und auch die Handlung ist frei von irgendwelchem Kitsch. Manchmal ist der Film jedoch etwas zu unspektakulär, was für einen Thriller keine gute Eigenschaft ist..

Der Kameramann Wedigo von Schultzendorff  gibt dem Film sein düsteres und pessimistisches Ambiente. In der realen Welt regiert die Dunkelheit, wobei schwarz und blau die Szenen beherrschen. Noch besser sieht jedoch die Kunstwelt aus, welche in tolle, grobkörnige Brauntöne getaucht ist. Im Computerraum arbeitet er mit einer uralten grünen Lasershow, welche aber sehr gut zur Optik des Filmes passt. Sehr endzeitmässig sieht auch das Ende der virtuellen Welt aus. Am Rand geht sie in ein grünes Raster über, welches eine ziemliche Unheimlichkeit ausstrahlt. Da muss man wirklich den Hut ziehen.

Falls Sie sich das Video ausleihen wollen, dann müssen Sie am Anfang etwas vorspulen. Das Lied Join me von der Gruppe H.I.M. war in unseren Landen ein so großer Hit, dass die Verleihfirma diesen Song und sogar die nächste Single vor den Film draufpackte. Das scheint ein neuer Trend zu sein. Vor Hercules trällerte Michael Bolton und vor Taxi Taxi musste man sich so eine bescheuerte Rapnummer anhören. Scheinbar werden die Lieder jetzt schon wichtiger als der Film selbst. Sozusagen der Film zum Merchandising. Ein Weg, den ich nicht gutheißen kann.

Craig Bierko und Vincent D´Onofrio  spielen die zwei Computerexperten, welche das Geheimnis um die künstliche Welt lüften. Besonders Bierko überzeugt als Mann, der überraschend in eine Situation gerät, mit der er zurechtkommen muss. D´Onofrio spielt nach Full Metal Jacket  und Strange Days  wieder einmal einen ausgeflippten Typen. Armin Mueller-Stahl hat keine allzu großen Auftritte, schwebt jedoch wie ein Phantom über der ganzen Geschichte. Der weibliche Part wird von Gretchen Mol  gespielt, welche stark an die tolle Penelope Ann Miller  erinnert.

Fazit: Kein überragender, aber doch einigermaßen sehenswerter Cyberthriller, der besser ist als der Ruf seines Produzenten .


Thirteenth Floor
Nicht schon wieder eine Lasershow!!!

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 4/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 3.7142857142857

Schnellwertung:


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