Womöglich - vor den Meisterwerken Ugetsu und Sansho Dayu - der unmittelbar zugänglichste, wenn auch nur ein minderer Film des japanischen Meisterregisseurs Kenji Mizoguchi: Eine in 20 Tagen heruntergekurbelte, kaum eine Stunde lange Eintragung ins chambara-Genre. Und wie der Schwertkampffilm gern als analog zum Western betrachtet wird, atmet der Film, der ein wenig die Verklärung martialischer Tugenden zu Propagandazeiten durchscheinen lässt, den Geist eines amerikanischen b-pictures. Eine flott, manchmal fast sprunghaft erzählte Geschichte rund um den Titelhelden Miyamoto Musashi, in der gelegentlich in lyrischen Kompositionen und eleganten Distanzierungen der Stilist Mizoguchi durchscheint, der sich insgesamt aber der Erzählpflicht unterordnet. Der Held, ein berühmter japanischer Samurai und Schriftsteller (und Protagonist zahlloser dort einheimischer Serials und Kinofilme) ist dabei nicht nur ein Mann des konzentrierten Kampfes, sondern auch der Kunst. |