Viele unter Ihnen werden zumindest einen Teil der recht erfolgreichen Horrorthriller - Saga rund um den Kindermörder Freddy Krueger gesehen haben. Leider wurde die Serie kontinuierlich schwächer, sodass Freddy im sechsten Teil seine Opfer skurrilerweise sogar mittels Videospiele killt... Bei diesem Teil (der vorläufig letzte) nimmt allerdings wieder Altmeister Wes Craven selbst die Ruder in die Hand, schrieb Buch, führte Regie und spielt auch selber mit.
Alleine die (damals neue) Idee, alle anderen Teile quasi als Filme zu deklassieren und mit dem aktuellen in die Realität zu kommen, ist schon genial. Plötzlich ist Robert Englund (der Darsteller der Freddies in allen Teilen) nicht nur der böse Krueger, sondern auch Heathers Freund. Sie respektiert ihn als Schauspieler. Alle Hauptcharaktere spielen sich selbst, wodurch eine ungewohnt bedrückende Stimmung erzeugt wird. Apropos Stimmung: Die Schockeffekte befinden sich erfreulicherweise auf recht hohen Niveau, sind teilweise ein wenig blutig, aber nicht im übertriebenen Maße.
Außerdem beeindrucken die Darsteller, denen man das Agierte auch ohne Mühe abkauft. Man leidet förmlich mit Heather mit, die im Laufe des Films so manche Prüfung zu meistern hat.
Entgegen mancherlei Aussagen ist übrigens die mir vorliegende, deutsche (Region 2) DVD  mit der FSK ab 16 - Freigabe nicht geschnitten. Sie gleicht somit der in Amerika erhältlichen R - Rated - Fassung.
Wirkliche Kritikpunkte gibt es für mich nicht wirklich, für einen Horrorfan ist der Streifen sowieso ein Muss. Eines sollte einem allerdings klar sein: Ein wenig über die Filme Bescheid zu wissen ist zwar nicht Voraussetzung, erhöht den Spaß am Streifen aber ungemein. |