"That´s Paranoia!" Die Nöte, Ängste, aber vor allem den betont auf witzig gestylten Spaß von fünf Berufsjugendlichen verfolgt Justin Kerrigans Human Traffic: Vom öden Job ins Wochenende und durchgemacht bis zum ernüchternden Chill-Out-Morgen, wo man dann Star Wars diskutiert ("Darth Vader wants to conquer outer space whereas Yoda wants to discover inner space"). Eine recht unterhaltsame, im schnittigen Videoclipstil vorgetragene Sache, die jetzt, zwei Jahre nach Trainspotting, schon etwas angestaubt daherkommt und ein bisschen eindeutig aufs Zielpublikum schielt. Dass wird sich allerdings zweifelsohne daran erfreuen, dafür sorgen neben ein paar gelungenen Scherzen auch der Sieg der Liebe über die Bedenken wegen zuviel Drogenkonsums und hedonistischer Übersteigerung. Auch wenn Human Traffic sehr stylish die Raver-Generation umarmt, seine mageren Erkenntnisse sind die gleichen, die schon vor Jahrzehnten (im entsprechenden Umfeld) Mami und Papi erfreuten. Augen zu und durch: "The bassline is so deep you can hear it in Jamaica!" |