Cuba Gooding jr. 
und
Robert De Niro 
in einem Film über einen amerikanischen Helden, der „Against all Odds“ seinen Traum wahr macht und Taucher in der Navy wird. 3 Dinge sprechen im Grunde schon im Voraus gegen einen guten Film. Zuerst einmal hat Cuba Gooding jr. nach
"Jerry Maguire
" seine Karriere durch schlechtes Schauspiel sowie noch schlechtere Rollenwahl kontinuierlich in den Sand zu setzen begonnen. Zweitens kann auch Robert De Niro schon lange keinen guten Film mehr vorweisen. Und drittens ist der Stoff schon durch die Geschichte mit Pathos vorbelastet.
Im Großen und Ganzen kommt es dann doch nicht so dick wie erwartet, bis zum Ende hin schlägt das „Kitsch-O-Meter“ aber doch immer öfter aus. Dies gipfelt in der Abschlussszene, in der Carl zeigen muss, dass er es auch mit einem Bein schafft, auf dem Land den schweren Taucheranzug zu bewegen. Hier ist sein früherer Widersacher Sunday plötzlich sein größter Fan und Helfer, der (ist kein Spoiler, kann sich ja eh jeder denken) ihm zwar nach außen hin nur hilft, weil er selbst etwas gegen das System hat; jedoch ist es auch nicht zu übersehen, dass er Sympathien für seinen früheren Azubi hegt.
Die Charaktere sind gewohnt stereotyp, wobei besonders Robert De Niro aus seiner Figur eine griesgrämige Popeye-Variante macht, die ein paar unfreiwillige Lacher absahnt. Cuba Gooding jr. hat mich in diesem Film dagegen gar nicht mal so arg genervt. Zwischendurch darf er sogar ein bisschen schauspielern. Ein Wiedersehen gibt es mit
Hal Holbrook 
, der den extrem rassistischen Lagerleiter (ein weiterer Stereotyp) gibt, der seine Orden putzt und seine Hunde verwöhnt. Dieser Charakter ist gleich übertrieben wie jener von De Niro, was wiederum eher lächerlich als dramatisch auf den Zuschauer wirkt.
Charlize Theron 
als Sundays Frau schlägt sich dagegen recht tapfer.
"Men of Honor
" ist ein weiterer nicht so guter „Based on a true Story“-Heldenfilm aus den USA, der genau das hält, was er verspricht, und das ist leider nicht immer gut. Trotzdem gibt es Schlechteres.
Fazit: Falls sie je eine Atombombe bergen, passen sie nachher auf dem Schiff auf herumliegende Kabel auf.