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Jay und Silent Bob strike back
Original-Titel: Jay and Silent Bob Strike Back
Land/Jahr: USA / 2001
Genre: Komödie
Mit: Jason Mewes .... Jay
Kevin Smith .... Silent Bob
Regie: Kevin Smith
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    Jay und Silent Bob in einem Film über die Liebe, das Leben und einen Affen.

    Eine Kritik von Peter Paladin, 14.10.2001
 
Inhalt
 
 
Jay (Jason Mewes ) und Silent Bob (Kevin Smith ) sind zwei Dealer, die die meiste Zeit vor dem "Quick Stop", einem kleinen Minimarkt, herumhängen. Als sie herausfinden, dass ein Comic, der auf ihren Erlebnissen basiert, verfilmt werden soll, sie dafür aber kein Geld erhalten haben, machen sie sich auf den Weg nach Hollywood, um ihren guten Ruf zu retten und ihren Scheck abzuholen.
 
Kritik
 
 
"Why should I keep writing about characters whose central occupation is weed and dick and fart-jokes?" Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.
Der Jahrmarkt endet am Montag, "Pearl Harbor " nach etwa 3 Stunden (auch wenn man sich´s weit früher gewünscht hatte), und nun enden auch Kevin Smiths  Schreib- und Regiekünste über seinen eigenen kleinen Minikosmos, das View Askewniverse, in dem alles ein wenig schräg liegt und miteinander zu tun hat. Oben gebrachtes Zitat stammt von Holden McNeil (Ben Affleck , zuletzt zu sehen im oben angesprochenen Bruckheimer -"filmtechnischer Genickbruch"-Film, und nun nicht mehr auf meiner Liste der meistgehassten Schauspieler), seines Zeichens Zeichner des "Jay&Silent Bob"-Comics, und bringt auch auf den Punkt, was Smith  will. Keine weiteren Abenteuer der Helden meiner Pubertät, und die damit verbundenen Dialoge über Fürze, Schwänze, Kiffer, Sex, "Star Wars " und ähnliches. Na ja. Bedauerlich, aber es ist so. Aber bevor sich dieses Kapitel endgültig schließt, drückt Kevin Smith noch mal aufs Gas. Und das ordentlich.
Jay and Silent Bob strike back ist eine wahre Achterbahnfahrt durch allerhand Witze. Full Comedy, wobei das größte "Fuck you!" des Films den Typen gilt, die die Anonymität des Internets ausnutzen, um sich das Maul über Personen des öffentlichen Lebens zerreißen (und, ja ich, weiß, damit bin ich gemeint. Danke der Nachfrage). Ein weiteres "Fuck you!" gilt übrigens der Kommerzmaschine Hollywood, für´s Protokoll. Mancher Joke mag nicht zünden, aber dennoch legt der Film ein wahnsinniges Tempo vor. Übrigens, ein paar (meistens sehr guter) Gags versteht man nur, wenn man Smiths vorherige Filme "Clerks ",Mallrats, Chasing Amy und "Dogma " gesehen hat. Wer das bis jetzt nicht getan hat: Das hier ist ein Wink mit dem Zaunpfahl. Und sei es auch nur um zu verstehen, warum Jason Lee  und Ben Affleck  gleich zweimal auftauchen (einmal als Brodie, einmal als Banky bzw. einmal als angesprochener Holden, einmal als seinereiner).
Allerdings (und jetzt kommen wir zu einem Punkt, an dem es anfängt, mir das Herz zu zerreißen) versteht man langsam, warum Kevin Smith Jay und seinen heterosexuellen Lebensgefährten Silent Bob bis jetzt keinen ganzen Film anvertraut hat: Sie mögen gute Gaglieferanten sein, aber ihre hervorstechendste Eigenschaft (neben dem Fluchen) ist ihre Dummheit. Dummheit verträgt sich nicht mit Dialoghumor. Ihr dürft jetzt rechnen.
Insgesamt gesehen ist Jay and Silent Bob schlagen zurück eine verdammt gute Komödie, der allerdings das gewisse Etwas fehlt.
Das entpuppt sich als Dialogwitz.
Schade drum.


Jay und Silent Bob strike back
The Return of the Dummer Gesichtsausdruck!

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 5/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 3.9230769230769

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