Ein Gymnasium in einer französischen Kleinstadt, 1962, unmittelbar nach der Bestätigung der algerischen Unabhängigkeit von Frankreich. Der „Neue“, Henri, ein algerischstämmiger Franzose, taucht auf und trägt den Hass gegen die Einheimischen mit sich. Aber der militante Henri ist nur einer von vielen Jugendlichen, die mit der verwirrenden Phase des Erwachsenwerdens konfrontiert sind: Seine Mitschüler müssen, nicht nur wegen des Außenseiters, ihre Lebensgewohnheiten überdenken. Ein Jugendportät, das ohne jegliche Sentimentalität zwischen Melancholie und Fröhlichkeit schwebt, zugleich das Porträt einer Ära: Politisches und sexuelles Erwachen in den frühen Sechzigern. Neben "Les Voleurs " das Neunziger-Meisterwerk von André Téchiné  . |