In Japan kennt man den Regisseur, Hiroyuki Tanaka  ( Postman Blues), nur unter dem Künstlernamen Sabu  . Bei "Monday " kombiniert er die unterschiedlichsten Dinge: Tradition, Klamauk, Exzesse, die moderne japanische Gesellschaftszüge, abstrusen Humor und viel betretenes Schweigen. In Flashbacks durchlebt der verkaterte Mann die wirre Ereigniskette noch einmal, und sieht bald nur eine Lösung: mehr Saufen und weitermachen. Der japanischen Mafia wird auf skurrile Weise genauso der Giftzahn genommen wie der Polizei, und alles steigert sich bis zum Aberwitz.
Sabu kennt bei "Monday " nur Extreme: Teils lässt er völlige Stille herrschen, teils lässt er einen poppigen Soundtrack los, bei dem vor allem die Tracks des japanischen Big-Beat-Meisters Captain Funk herausstechen. Vieles erinnert an den Stil von Quentin Tarantino  und Takeshi Kitano  , und um wenigstens eines dieser Vorbilder zu ehren, findet sich auch einer von Kitanos  Lieblingsschauspielern, Susumu Terajima  , im Film wieder - natürlich stilecht als Yakuza.
Trotz netten Anleihen und mehreren starken Momenten funktioniert der Film in seiner Gesamtheit aber kaum: Keiner der kritischen Gedanken trifft den Punkt, und fügt sich deshalb einfach nur in den absurden Trip ein, der nur mit langem Atem Spaß macht. |