Michael Myers ist unkaputtbar, und dabei geht es weniger darum, was Erzfeindin Laurie Strode und andere schon alles versuchten, ihn ins Jenseits zu befördern, sondern um die schlimmen Dinge, die seiner
Halloween-Serie in den letzten 24 Jahren angetan wurden.
"Halloween: Resurrection
" ist der verzweifelte Versuch der Anbiederung an nicht mehr ganz aktuelle Trends, wie man ihn schon beim Vorgänger H20 gesehen hatte: Während dort - ziemlich erfolglos - das Teeniehorrorgenre nachgemacht wurde, ist es diesmal der Internet-Hype, der her halten muss. Das Endprodukt wirkt wie
Webcam meets Blair Witch Project, ohne aber je die Spannung eines Horrorfilms zu bieten.
Auf die Schlachtbank geführt werden diesmal Minder-Stars und Nobodys, die bekannteren Schauspielern sehr ähnlich sehen.
Tyra Banks 
und
Busta Rhymes 
versuchen noch immer, in Hollywood Fuß zu fassen, wobei wenigstens letzterer als Produzent mit Kung-Fu-Künsten für ein paar unfreiwillige Lacher sorgen kann.
Thomas Ian Nicholas 
und
Sean Patrick Thomas 
wiederum hat man schon in diversen Teeniefilmen gesehen, hauptsächlich aber in den unauffälligeren Parts; Auch hier sind sie nur Kanonenfutter. Bei den Youngsters
Katee Sackhoff und
Bianca Kajlich - der eigentlichen Hauptdarstellerin - merkt man schließlich deutlich, wen die Produzenten beim Casting eigentlich im Sinn hatten.
Wenigstens
Jamie Lee Curtis 
gegenüber hat man sich gnädig gezeigt: Während sie vermutlich ihren Frieden vom Maskenmann gefunden hat, werden wohl noch einige versuchen, einen schnellen Dollar aus dem abgemühten Stoff herauszukitzeln. Auf die Weise, wie
"Halloween: Resurrection
" das tut, werden sich aber bald nicht einmal mehr die hartgesottensten Fans zum Ansehen bewegen lassen.