Suche:      myDB       Filmlisten & Filmblogs       Foren       Schreiben Sie uns eine Mail!          Anmelden       Log In       Zugangsdaten vergessen ?   
Filmstreifen unten
Hauptseite von 25frames.org  Home
Film-Bereich  Film
   Datenbank
   Neu im Kino
   Leser-Kritiken
   Kritiken-Archiv
   TV-Serien
   Awards
DVD-Bereich  DVD
   Datenbank
   Neu auf DVD
   Leser-Kritiken
   TVonDVD
Blu-Ray Medien Datenbank  Blu-Ray
   Blu-Ray-Liste
   Blu-Ray-Starts
HD-DVD Datenbank  HD-DVD
   HD-DVD-Liste
   HD-DVD-Starts
Ihre persönliche DVD-Datenbank auf 25frames.org  mydb
   MitgliederAlben
   DVDs verwalten
   Flohmarkt
   DVDVorschlag
   Buddies
Stellen Sie persönliche Filmlisten zusammen...  myMovieLists
   MitgliederListen
   Listen bearbeiten
Dier 25frames.org Community  Community
   Foren
   Anmelden
Besser einkaufen mit 25frames.org  Shopping
   Shop-DB
   Schnäppchen
 Mehr...
   Magazin
   News-Archiv
   Impressum








 Kritik    Cast&Crew    Leser    Forum    DVD    Filmlisten- & Tagebücher  
Blue Crush
Original-Titel: Blue Crush
Land/Jahr: USA / 2002
Genre: Drama, Romantik, Abenteuer
Mit: Kate Bosworth .... Anne Marie
Michelle Rodriguez .... Eden
Matthew Davis .... Matt Tollman
Regie: John Stockwell
Community Klicken Sie hier um eine Inhaltsangabe zu diesem Film zu erstellen !
Klicken Sie hier um eine Leserkritik zu diesem Film zu erstellen !
Hier gelangen Sie zu den bisher eingetragenen Leser-Kritiken
Mehr zu Daten zu Cast&Crew finden Sie hier
Erwirb alle Produkte zum Titel
Erhältlich: DVD (Ger) DVD (UK)
Bei: Amazon (D) Amazon (D)
    Everybody go surfin´, surfin´USA. Rechtzeitig zum Hochsommer kommt der wohl sonnenanbeterfreundlichste Film des Jahres in die Kinos. Surfen, knappe Bikinis, tolle Kerle! Was will man mehr? So einiges…

    Eine Kritik von Marcus Schäferbarthold, 06.08.2003
 
Inhalt
 
 
Anne Marie (Kate Bosworth ) lebt mit ihren Freundinnen Eden (Michelle Rodriguez ) und Lena (Sanoe Lake) plus jüngerer Schwester Penny in einer Strandhütte in Oahu auf Hawaii. Ihren Lebensunterhalt verdienen die drei Freundinnen als Zimmermädchen im örtlichen Luxushotel, aber ihr eigentlicher Lebensinhalt ist natürlich das Surfen. Anne Marie kann das wohl ganz gut und möchte an dem großen Pipe Masters Wettbewerb teilnehmen, sie schleppt aber ein schier unüberwindbares Trauma mit sich rum: Die Angst, von einer Riesenwelle überspült und gegen das Riff geworfen zu werden. Schlechte Voraussetzungen also für einen Surfprofi.
Da das alleine noch keinen Reiz ausübt, gibt es in dem besagten Hotel auch noch den American Football-Star Matt Tollman (Matthew Davis ), in den sich Anne Marie verliebt... und umgekehrt natürlich auch. Anne Marie steht nun vor der grausamen Entscheidung: Entweder Mann oder Karriere… ob das wohl gut geht?
 
Kritik
 
 
Produzent Brian Grazer  wird in Blue Crush als eine der ersten Personen genannt…Klar, er hat ja auch einen bekannten Namen. Fakt ist aber, das Brian nur einer von sieben Produzenten der Produktion ist und mit dem Verlauf des Films vermutlich relativ wenig zu tun hatte. Auf der einen Seite verständlich, weil sich die Namen der Regisseure John Stockwell , der eigentlich als Schauspieler gehandelt wird, und John P. Johnson, der ein bisher völlig unbeschriebenes Blatt ist, nicht unbedingt als marketingträchtige Schirmherren eignen, auf der anderen Seite drängt sich aber auch die Vermutung auf, dass man hier wieder einmal einen großen Namen als Aufhänger für einen kleinen Film brauchte. So weit so normal…so funktioniert eben Hollywood.

Doch nun zur Story.
Vermutungen über die Entstehungsgeschichte von Blue Crush könnten ungefähr so lauten: John P. Stockton, selbst leidenschaftlicher Surfer, hat im Urlaub auf Hawaii einen klitzekleinen Zeitungsartikel von Lizzy Weiss  gelesen, in dem es um surfende Frauen geht. Da diese Frau auch die Vorlage für das geniale Drehbuch von Adaptation geliefert hat, könnte man den Namensvorteil doch irgendwie ausspielen und in einen Film ummünzen.
Was also haben wir? Eine Geschichte über surfende Frauen. Hmm, etwas mager, also: aufpolieren! Und zwar mit einer 08/15 Kombination aus einer Lovestory, Schema „Boy meets Girl“ und einer Aufsteigergeschichte a la „Karate Kid“.
Zack, fertig ist das Drehbuch! Fehlen nur noch die Dialoge, aber da kann man sich ja aus dem „Handbuch für Dialogschreiber“ bedienen, da stehen ja sämtliche Klischee Phrasen drin.

So weit die Story, mehr Worte kann man darüber nicht verlieren, es ist einfach zu schlecht, undurchdacht, langweilig und vorhersehbar…Klassischer Fehlstart Herr Johnson!
Nur ein Beispiel des wohl gröbsten Patzers: Anne Marie wird als die heißeste Titelaspirantin für den Pipe Wettbewerb gehandelt. Seltsamerweise surfen aber alle, wirklich alle! anderen Teilnehmer und auch Hobbysurfer besser als sie…bis zum finalen Rennen, bei der sie tatkräftige Unterstützung von ihrer Gegnerin erfährt, die scheinbar auf den Titel nicht allzu viel Wert legt. Arg fragwürdig…

Nun aber weg von der Story, denn Blue Crush hat durchaus auch Qualitäten und zwar in filmischer Hinsicht.
Die dokumentarisch anhauchenden Aufnahmen der Surfer und die beeindruckend großen Wellen, bei denen glücklicherweise auf CGI´s größtenteils verzichtet wurde, sind atemberaubend anzuschauen und lassen einen in Kombination mit dem bombastischen Sound die volle Macht der Naturgewalten deutlich im Kinositz spüren. Schöne Unterwasseraufnahmen und Landschaftsdarstellungen geben ein richtiges Feeling von Sonne, Strand und Urlaub. Schön anzuschauen, klasse anzuhören, aber leider viel zu kurz, obwohl man sich auch hier gegen Ende des Films teilweise fragt, ob man diese oder jene Szene nicht vor fünf Minuten schon mal gesehen hat…ein gewisser Überdruss macht sich breit.
Die aber dennoch wirklich tollen Surfaufnahmen nehmen nur maximal ¼ der Gesamtspielzeit ein und wären optimal geeignet für einen etwas längeren Werbefilm (Sponsoren sieht man reichlich) oder beispielsweise als Vorfilm zu „Fluch der Karibik“ oder wegen örtlicher Nähe von "Pearl Harbor", aber als Full Time Streifen mit ¾ Banalität pur? Nein Danke!

Fazit: 25 min gelungener Dokumentarfilm mit 79 min vollkommen misslungener Story. Wenn überhaupt, dann nur im Kino!


Blue Crush

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 2/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 4.6666666666667

Schnellwertung:


Amazon.de Top-Hits

Werbung

Hinweise
  DVD-Start: Erhältlich
  Druckversion
  Seite verschicken
  Filmeinladung verschicken
  Die letzten Leserkritiken
  Die Top 10 unserer Leser
  Leserkritik verfassen
  Inhaltsangabe verfassen
  Datenfehler melden
Neue Listen
zu dem Film Blue Crush

 Bewertung: /7
DVD-Blog Dezember 2005 (6 Filme)
von hermann



Hier gehts zu weiteren Listen