Suche:      myDB       Filmlisten & Filmblogs       Foren       Schreiben Sie uns eine Mail!          Anmelden       Log In       Zugangsdaten vergessen ?   
Filmstreifen unten
Hauptseite von 25frames.org  Home
Film-Bereich  Film
   Datenbank
   Neu im Kino
   Leser-Kritiken
   Kritiken-Archiv
   TV-Serien
   Awards
DVD-Bereich  DVD
   Datenbank
   Neu auf DVD
   Leser-Kritiken
   TVonDVD
Blu-Ray Medien Datenbank  Blu-Ray
   Blu-Ray-Liste
   Blu-Ray-Starts
HD-DVD Datenbank  HD-DVD
   HD-DVD-Liste
   HD-DVD-Starts
Ihre persönliche DVD-Datenbank auf 25frames.org  mydb
   MitgliederAlben
   DVDs verwalten
   Flohmarkt
   DVDVorschlag
   Buddies
Stellen Sie persönliche Filmlisten zusammen...  myMovieLists
   MitgliederListen
   Listen bearbeiten
Dier 25frames.org Community  Community
   Foren
   Anmelden
Besser einkaufen mit 25frames.org  Shopping
   Shop-DB
   Schnäppchen
 Mehr...
   Magazin
   News-Archiv
   Impressum








 Kritik    Cast&Crew    Leser    Forum    DVD    Soundtrack  
Die Vier Federn
Original-Titel: The Four Feathers
Land/Jahr: USA / 2002
Genre: Abenteuer, Kriegsfilm
Mit: Heath Ledger .... Harry Faversham
Wes Bentley .... Lt. Jack Durrance
Kate Hudson .... Ethne Eustace
Regie: Shekhar Kapur
Community Klicken Sie hier um eine Inhaltsangabe zu diesem Film zu erstellen !
Klicken Sie hier um eine Leserkritik zu diesem Film zu erstellen !
Hier gelangen Sie zu den bisher eingetragenen Leser-Kritiken
Mehr zu Daten zu Cast&Crew finden Sie hier
Erwirb alle Produkte zum Titel
Erhältlich: DVD (Ger) DVD (UK)
Bei: Amazon (D) Amazon (UK)
    Liebe und Krieg, Mut und gerupfte Hühner: Ein Dauerbrenner in seiner neuesten Auflage.

    Eine Kritik von Thomas Taborsky, 26.11.2002
 
Inhalt
 
 
England, 1884: Harry Faversham (Heath Ledger ) dient im Regiment der Royal Cumbrians. Gerade hat er sich mit der schönen Ethne (Kate Hudson ) verlobt, da wird seine Einheit in den Sudan abkommandiert, um den aufständischen Mahdi und seine Anhänger zu bekämpfen. Harry quittiert jedoch den Dienst, und erhält von seinen besten Freunden drei Federn der Feigheit. Schlimmer noch: Ethne fügt eine vierte hinzu. Vom Vater und der Gesellschaft verstoßen, quält Harry seine Schande immer mehr. Als Unglück verheißende Nachrichten vom Feldzug eintreffen, beschließt er, auf eigene Faust nach Afrika zu reisen, um seinen Freunden beizustehen. Doch dort angekommen, ist Faversham allein im Feindesland...
 
Kritik
 
 
Remakes von Filmen, die das durchwegs junge Kinopublikum nicht kennt, erfreuen sich weiterhin größter Beliebtheit. A.E.W. Masons Roman wurde aber nicht einmal verfilmt, sondern bereits neunmal. Die weitaus berühmteste Version ist jene aus dem Jahre 1939 unter der Regie von Zoltan Korda , der sich in den 50ern übrigens noch einmal hinreißen ließ, den selben Stoff neu aufzubereiten.

Film Nummer neun - und der erste im neuen Jahrhundert - erzählt die selbe Geschichte in neuem Gewand. Das ist vor allem Produktionsdesigner Allan Cameron (1984, Highlander, Starship Troopers) zu verdanken, der das strahlende Rot der britischen Uniformen als Dreh- und Angelpunkt der gesamten Geschichte installierte. Er erzeugt damit für Regisseur Shekar Kapur, der mit "Elizabeth " bereits einen fulminanten Film vor historischer Kulisse ablieferte, viele opulente und erinnerungswürdige Bilder. Der Rest spielt leider in einer anderen Liga, und sucht erstaunlicherweise die Nähe zu Ridley Scotts  "Black Hawk Down ". Viele Ähnlichkeiten weist der Anfang beider Filme auf, und auch die großen Reden gegen Ende sind in ihren Aussagen deckungsgleich: Kameraderie ist gaaanz toll. So erwartet man fast, im Abspann den Namen Jerry Bruckheimer  zu lesen; Aber um ihn zu kopieren, war er selbst wohl doch nicht nötig.

Viel Zeit wird darauf verwendet, Krieg und Frieden verwandt zu machen, sei es das Tanz-Karree, das sich plötzlich in der Verteidigung gegen eine gewaltige Kavallerieattacke wieder findet, oder die Rugby-Taktik, die sich hervorragend auch im Kampf Mann gegen Mann bewährt. Damit wird auszudrücken versucht: Das Leben der jungen Engländer des späten 19. Jahrhunderts war die Vorbereitung auf den Krieg. Was Kapur allerdings nicht schafft, ist, die Mentalität des Viktorianischen Zeitalters auch nur ansatzweise zu übermitteln: Zu lässig die Gesellschaften, zu lasch das soldatische Auftreten. Damals verpöntes Herumgetolle findet sich genauso wieder wie eine sehr befremdliche Szene, in der Harry Faversham vor seiner Ethne die Tränen nur so kullern lässt - eine Begebenheit, die für die Zeit, in der sie spielt, nicht gerade glaubwürdig wirkt. Zu diesem falschen Bild von Großbritannien 1884 tragen auch die Hauptdarsteller, allesamt vermutlich brave Anhänger des method actings, bei: Die Amerikaner Kate Hudson  und Wes Bentley  und der Australier Heath Ledger , die kaum das ureigene britische Understatement üben können.

Neben den dreien und ihren Charakteren gibt es zwar einige Figuren, die aber keine ausgearbeiteten Züge haben. Sogar Favershams dunkelhäutiger Begleiter bleibt ein Klischee, das Amistad-Schauspieler Djimon Hounsou  ausfüllen darf. Was bleibt, ist optisch gelungener, aber über alle Maßen stilisierter Leerlauf, der am Ende künstlich in die Länge gestreckt wurde und keine historische Hinterfragung überstünde. Nur der Abspann setzt der Pathosladung ein Ende.


Die Vier Federn
... Wenn er fällt, dann schreit er.

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 3/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 3.5555555555556

Schnellwertung:


Amazon.de Top-Hits

Werbung

Hinweise
  DVD-Start: Erhältlich
  Druckversion
  Seite verschicken
  Filmeinladung verschicken
  Die letzten Leserkritiken
  Die Top 10 unserer Leser
  Leserkritik verfassen
  Inhaltsangabe verfassen
  Datenfehler melden