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Rhea M - Es begann ohne Warnung
Original-Titel: Maximum Overdrive
Land/Jahr: USA / 1986
Genre: Science Fiction, Action, Horror
Mit: Emilio Estevez .... Bill Robinson
Pat Hingle .... Hendershot
Regie: Stephen King
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    Killerautos und mordgierige Toaster haben es auf ihre Schöpfer abgesehen. Vom „King of Horror“ persönlich inszenierter Genremix aus Horror, Action und S/F.

    Eine Kritik von Marcus Schäferbarthold, 20.05.2003
 
Inhalt
 
 
"Rhea M." lautet der Name des Kometen, dessen Schweif 1987 zufällig die Erde streift. Unter dessen Einfluss entwickeln sich alle elektrischen Geräte und Fahrzeuge zu Killermaschinen, die nur ein Ziel zu haben scheinen: Sich gegen ihre Erbauer aufzulehnen und alles zu vernichten, was irgendwie nach Mensch aussieht.
Eine Klappbrücke öffnet sich, während Autos darüber fahren, Tanksäulen bespritzen Menschen mit Diesel, Elektromesser gehen von alleine los, Spielautomaten spielen alleine und aus den Getränkeautomaten werden die Dosen wie Geschosse herausgefeuert. Die Leute im Dixie Boy Truck Stop fühlen sich davon allerdings noch nicht allzu sehr bedroht, die Situation scheint halbwegs unter Kontrolle zu sein… bis die Bulldozer anrücken!

Alles bleibt wie üblich an einer einzigen Person hängen. Der clevere Ex-Sträfling Bill Robinson (Emilio Estevez ) muss die Misere ausbügeln und die Menschheit vor der „Rise of the machines“ bewahren.
 
Kritik
 
 
Kult-Horror-Autor Stephen King hatte genug von den teilweise doch sehr missratenen Verfilmungen seiner Werke und beschloss, selbst auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen, um aus seiner Kurzgeschichte Trucks genau den Film zu machen, der ihm vorschwebte. Seine erste und bislang auch einzige Regiearbeit, zu der er auch Drehbuch und Vorlage beisteuerte! (King ließ sich natürlich auch einen Cameo-Auftritt in der Eröffnungssequenz nicht nehmen.)
Trotzdem adaptierte er seine eigene Vorlage zu einem etwas veränderten Drehbuch, denn in Trucks waren es tatsächlich nur die Trucks bzw. Fahrzeuge, die Amok liefen. Von Killertoastern und tödlichen Brotmessern war da noch nicht die Rede. Irgendwie schien das aber mehr Action zu garantieren, und die gibt es dann auch in Splattermanier reichlich zu sehen. Einige blutige Szenen später, die für heutige Verhältnisse nicht mehr der Rede wert sind, kommt dann der Showdown mit einem bösen schwarz-grünen Truck und der Film hat ein Ende… zumindest bis zum nächsten „höllischen“ Kometen.

Was bleibt, ist eine allgemeine Verwirrung über die etwas dünne Story (es wird irgendwie nicht wirklich erklärt, warum genau die Maschinen eigentlich den Aufstand geprobt haben), aber auch eine gewisse Belustigung, denn unterhaltsam ist Rhea M auf seine Art schon, was nicht zuletzt an dem rockigen Soundtrack von AC/DC liegen könnte. Die Special Effects sind akzeptabel (es sind zumindest keine groben Fehler zu erkennen), und den Schauspielern unterliefen auch keine derben Patzer.

Fazit: Nicht gerade ein Klassiker des Genres, dafür aber recht unterhaltsam und mit Trash-Qualitäten


Rhea M - Es begann ohne Warnung
Viel Rauch um nichts?

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 3/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 5.8333333333333

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