Kult-Horror-Autor Stephen King hatte genug von den teilweise doch sehr missratenen Verfilmungen seiner Werke und beschloss, selbst auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen, um aus seiner Kurzgeschichte Trucks genau den Film zu machen, der ihm vorschwebte. Seine erste und bislang auch einzige Regiearbeit, zu der er auch Drehbuch und Vorlage beisteuerte! (King ließ sich natürlich auch einen Cameo-Auftritt in der Eröffnungssequenz nicht nehmen.)
Trotzdem adaptierte er seine eigene Vorlage zu einem etwas veränderten Drehbuch, denn in Trucks waren es tatsächlich nur die Trucks bzw. Fahrzeuge, die Amok liefen. Von Killertoastern und tödlichen Brotmessern war da noch nicht die Rede. Irgendwie schien das aber mehr Action zu garantieren, und die gibt es dann auch in Splattermanier reichlich zu sehen. Einige blutige Szenen später, die für heutige Verhältnisse nicht mehr der Rede wert sind, kommt dann der Showdown mit einem bösen schwarz-grünen Truck und der Film hat ein Ende… zumindest bis zum nächsten „höllischen“ Kometen.
Was bleibt, ist eine allgemeine Verwirrung über die etwas dünne Story (es wird irgendwie nicht wirklich erklärt, warum genau die Maschinen eigentlich den Aufstand geprobt haben), aber auch eine gewisse Belustigung, denn unterhaltsam ist Rhea M auf seine Art schon, was nicht zuletzt an dem rockigen Soundtrack von AC/DC liegen könnte. Die Special Effects sind akzeptabel (es sind zumindest keine groben Fehler zu erkennen), und den Schauspielern unterliefen auch keine derben Patzer.
Fazit: Nicht gerade ein Klassiker des Genres, dafür aber recht unterhaltsam und mit Trash-Qualitäten
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