Suche:      myDB       Filmlisten & Filmblogs       Foren       Schreiben Sie uns eine Mail!          Anmelden       Log In       Zugangsdaten vergessen ?   
Filmstreifen unten
Hauptseite von 25frames.org  Home
Film-Bereich  Film
   Datenbank
   Neu im Kino
   Leser-Kritiken
   Kritiken-Archiv
   TV-Serien
   Awards
DVD-Bereich  DVD
   Datenbank
   Neu auf DVD
   Leser-Kritiken
   TVonDVD
Blu-Ray Medien Datenbank  Blu-Ray
   Blu-Ray-Liste
   Blu-Ray-Starts
HD-DVD Datenbank  HD-DVD
   HD-DVD-Liste
   HD-DVD-Starts
Ihre persönliche DVD-Datenbank auf 25frames.org  mydb
   MitgliederAlben
   DVDs verwalten
   Flohmarkt
   DVDVorschlag
   Buddies
Stellen Sie persönliche Filmlisten zusammen...  myMovieLists
   MitgliederListen
   Listen bearbeiten
Dier 25frames.org Community  Community
   Foren
   Anmelden
Besser einkaufen mit 25frames.org  Shopping
   Shop-DB
   Schnäppchen
 Mehr...
   Magazin
   News-Archiv
   Impressum








 Kritik    Cast&Crew    Leser    Forum    DVD    Awards    Soundtrack    Filmlisten- & Tagebücher  
Frida
Original-Titel: Frida
Land/Jahr: USA/Kanada / 2002
Genre: Drama
Mit: Salma Hayek .... Frida Kahlo
Alfred Molina .... Diego Rivera
Geoffrey Rush .... Leon Trotsky
Ashley Judd .... Tina Modotti
Regie: Julie Taymor
Community Klicken Sie hier um eine Inhaltsangabe zu diesem Film zu erstellen !
Klicken Sie hier um eine Leserkritik zu diesem Film zu erstellen !
Hier gelangen Sie zu den bisher eingetragenen Leser-Kritiken
Mehr zu Daten zu Cast&Crew finden Sie hier
Erwirb alle Produkte zum Titel
Erhältlich: Soundtrack
Bei: Amazon (D)
    Frida Kahlo wird trotz (oder gerade wegen) einer schweren Verletzung und einer leidvollen Beziehung zu einem berühmten Maler zu einer Ikone der Malerei.

    Eine Kritik von Markus Steiger, 11.03.2003
 
Inhalt
 
 
Die Geschichte der Frida Kahlo (Salma Hayek ), die als Malerin, Kommunistin und Lebensgefährtin des berühmten Freskenmalers Diego Rivera (Alfred Molina ) berühmt wurde und nebenbei auch eine Affäre mit dem im Exil lebenden Trotzki (Geoffrey Rush ) hatte. Kahlo gilt deshalb heute noch als eine Vorreiterin, nicht nur was ihre Bilder betrifft, sondern auch ihren freizügigen Lebensstil.
 
Kritik
 
 
Biographien sind immer etwas Zwiespältiges. Einerseits muss die Geschichte unterhaltsam und informativ sein, andererseits darf das ganze nicht in Lobhudelei und blinde Verehrung für eine Person abdriften. Deshalb war ich sehr skeptisch, als ich diesen Film besuchte, auch etwas abgeschreckt durch den Enthusiasmus einer Schauspielerin (Hayek), die 8 Jahre lang gewartet hat, bis sie ihr „Idol“ darstellen durfte. Am Schluss von "Frida " war ich jedoch trotz einiger Mängel mit dem Ergebnis zufrieden.

Der Beginn des Filmes ist dagegen ganz und gar nicht gelungen. Sehr schnell handelt Regisseurin Julie Taymor  Fridas Kindheit ab, wobei beim Zuseher nicht mehr als die sehr netten visuellen Effekte hängen bleiben. Fast urteilt man vorschnell über den Film, jedoch kriegt er nach einer guten halben Stunde die Kurve. Die Inszenierung fängt sich und die Handlung kommt in Gang. Frida handelt dabei weniger vom malerischen Schaffen der Mexikanerin (das kommt erst gegen Ende des Filmes mehr zur Geltung), sondern von ihrer komplexen Beziehung zum hässlichen „Womanizer“ Diego Rivera, der wirklich überzeugend von Alfred Molina  gemimt wird.

Dazwischen wird kurz auf den Konflikt zwischen dem Kommunismus und der Versuchung der westlichen Welt eingegangen, der im Auftrag für ein Fresko in der Lobby des Rockefeller Centers seinen Höhepunkt findet (Lenin lässt grüssen). Frida und Diego kehren schließlich nach Mexiko zurück, wo sie den emigrierten russischen Politiker Trotzki aufnehmen, mit dem Kahlo eine kurze Affäre beginnt. Dieser Teil des Filmes wirkt besonders durch den eigenartigen Auftritt Geoffrey Rushs als Trotzki etwas befremdend. Trotzdem bleibt der gute Gesamteindruck erhalten. Die Kritik, der Film würde nur durch visuelle Effekte getragen werden, ist zwar berechtigt, aber das Wichtigste erfüllt er allemal, und das ist die Vorstellung eines Charakters, bei dem man wirklich glaubt, dass er in dieser Art existiert hat. Kahlo wird zwar zur Ikone, aber nicht zur Heldin stilisiert. Vielmehr erfährt man etwas über eine starke und doch schwache Frau, deren Exzesse wohl mehr als Retourkutsche an ihren Mann denn als Lebensgenuss gewertet werden können. Trotzdem wird sie aber auch heute noch von vielen Schwulen und Lesben als Vorreiterin gesehen, da sie sich zu einer Zeit offenherzig mit Frauen zeigte, in denen dieses Thema noch ein Tabu war.

Was Salma Hayek s Leistung betrifft, so kann man wirklich sagen, dass sie sich während des Filmes immer mehr in die Figur Frida verwandelt. Das viele Recherchieren scheint sich ausgezahlt zu haben, denn die Academy hat die Mexikanerin heuer für einen Oscar nominiert. Auch Alfred Molina als Diego Rivera macht eine gute „Figur“. Er stellt den hässlichen Playboy wirklich sympathisch und gleichzeitig grausam dar. Seiner Figur nimmt man den Erfolg bei Frauen ab. Nebenbei bekommt man auch einige Cameos serviert. Antonio Banderas , Ashley Judd , Valeria Golino  sowie Saffron Burrows  scheinen auch so sehr an diesem Projekt interessiert gewesen zu sein, dass sie sich mit kleineren Rollen zufrieden gegeben haben. Edward Norton  (Hayeks Ehemann) ist übrigens auch noch dabei.

Die Inszenierung selbst wirkt manchmal nur wie eine Abfolge von Ereignissen als eine zusammenhängende Erzählung. Verschiedene Stationen in beider Leben werden angerissen um dann gleich wieder fallen gelassen zu werden. Wenn man das aber vernachlässigt und sich dem Gefühl hingibt, dass der Film verbreitet, wird man (auch als Mann) einen schönen Kinoabend haben, in dem man einiges über Frida Kahlo und vieles über Beziehungen, Verletzungen und Vergebung lernt.

Fazit: Nette Biografie über eine wirklich interessante Figur der Malerei.


Frida
Salma malt Frida

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 5/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 5.2307692307692

Schnellwertung:


Amazon.de Top-Hits

Werbung

Hinweise
  DVD-Start: Erhältlich
  Druckversion
  Seite verschicken
  Filmeinladung verschicken
  Die letzten Leserkritiken
  Die Top 10 unserer Leser
  Leserkritik verfassen
  Inhaltsangabe verfassen
  Datenfehler melden
Neue Listen
zu dem Film Frida

 Bewertung: /7
Geheimtips 2003 (14 Filme)
von hermann



Hier gehts zu weiteren Listen