Terminator 3: Rebellion der Maschinen
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| Original-Titel: |
Terminator 3: Rise of the Machines |
| Land/Jahr: |
USA/Groß Britannien/Deutschland/Japan/Australien / 2003 |
| Genre: |
Science Fiction, Action, Thriller |
| Mit: |
Arnold Schwarzenegger .... Terminator Nick Stahl .... John Connor Kristanna Loken .... T-X |
| Regie: |
Jonathan Mostow |
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10 Jahre nachdem er die Tötung von John Connor und damit die Vernichtung der Welt verhindern konnte, muss Arnie wieder ausziehen um einen übermächtigen Terminator aufzuhalten.
Eine Kritik von Ralf Schwalbe, 05.08.2003
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Inhalt |
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„Stell dir eine Welt vor, in der permanent Dunkelheit herrscht und die Maschinen das Schicksal der Menschheit kontrollieren. Stell dir vor, du bist der Einzige, der dies verhindern kann. Aber bevor du das kannst, muss etwas Schreckliches passieren.“ (John Connor) Eine Dekade ist vergangen. Vor zehn Jahren gelang es John Connor, den "Tag der Abrechnung" zu verhindern - den Tag, an dem das hoch entwickelte Maschinen-Netzwerk der Firma Skynet die Menschheit vernichten sollte. Der 29. August 1997 kam - und ging, obwohl Skynet zweimal versucht hatte, Connor zu töten und die Menschheit in den Krieg zu reißen. Mittlerweile ist Connor 22 Jahre alt und lebt im Untergrund. Ohne Wohnung, Kreditkarten, Telefon und ohne Job. Es gibt keinen Beweis für seine Existenz. Und keine Möglichkeit für Skynet, ihn zu finden. Doch dann tritt T-X aus der Dunkelheit - Skynets hoch entwickelter, neuer Killer-Cyborg, deren schöne menschliche Gestalt nur von ihrer Unbarmherzigkeit übertroffen wird. Sie kommt aus der Zukunft, um den Job zu erledigen, den ihr Vorgänger T-1000 nicht zu Ende bringen konnte. Und T-X ist weitaus mächtiger, gefährlicher und zerstörerischer als jeder Terminator vor ihr. Doch diesmal ist John Connor nicht das einzige Ziel. Die unauffällige Tierärztin Kate Brewster sieht ihre Vergangenheit und ihre viel versprechende Gegenwart mit einer unvorstellbaren Zukunft zusammenprallen - wenn sie es nicht schafft, der unbesiegbaren T-X zu entkommen. Connor und Kate erkennen, dass der "Tag der Abrechung" längst angebrochen ist - das Ende der Welt ist nur drei Stunden entfernt. Ihre einzige Hoffnung ist eine Replik des Terminators, Connors mysteriösem - mittlerweile technisch veralteten - früheren Attentäter. Zusammen müssen sie die überlegene T-X besiegen und den "Tag der Abrechnung" aufhalten - oder sie werden die Zivilisation, wie wir sie kennen, untergehen sehen. |
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Kritik |
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Arnold Schwarzenegger ist der Terminator, daran besteht seit 1984 eigentlich kein Zweifel. Die Rolle machte ihn nicht nur weltberühmt, sie war es auch, die ihn über Jahre an der Spitze der Topverdiener hielt, in der Hoffnung erneut einen solchen Erfolg zu feiern. Abgesehen vielleicht von Total Recall, Predator, Red Heat und Phantom Kommando sind seine einst als gigantische Blockbuster angekündigten Filme weitestgehend in Vergessenheit geraten. Doch nach Terminator 2 wurde es für Schwarzenegger noch schwerer, kommerziell erfolgreich in Hollywood zu werden. True Lies sollte zehn Jahre nach der Geburt des Terminators sein letzter echter Kassenerfolg bleiben.
Terminator 3 ist eine gigantische, wenn auch nach heutigen Standards nicht unbedingt bahnbrechende Materialschlacht. Er erfüllt somit genau das, was man von dem Film erwartet: Action! Arnold Schwarzenegger gibt sich gewohnt wortkarg, spricht nur das Nötigste in häufig noch überflüssigen One-Linern und ergeht sich in ironischen Anspielungen. Nick Stahl als John Connor kann hingegen nur sehr bedingt überzeugen. Was nicht zwingend an seiner darstellerischen Leistung liegt, sondern einzig daran, dass es schwer nachzuvollziehen ist, wie sich jemand in (im Film) 10 Jahren so verändern kann, denn wie Edward Furlong sieht dieser John Connor nun wirklich nicht aus. Claire Danes als Kate Brewster, die neue Heldin, na ja, die Geschichte wirkt schon arg konstruiert, wenn auch die Darstellerin adäquat besetzt scheint. Den interessantesten Part aber liefert Kristanna Loken als Terminatrix. Das Model in enger, roter Lederkluft flaniert mit stoischem Blick durch den Plot, gezeichnet von unendlicher Boshaftigkeit (und damit einer Maschine am nächsten, denn warum sollte eine Maschine, deren Ziel die Vernichtung der Menschheit ist, Skrupel davor haben, Unschuldige zu töten?) und tatsächlich echter Eitelkeit. Dieser Terminator ist so hochtechnisiert, dass er schon menschliche Züge annimmt. Er kann an keinem Spiegel vorbeigehen, ohne seiner Reflexion narzisstische Blicke zuzuwerfen. T-X sieht einfach atemberaubend aus und er (sie) weiß das! Doch so mächtig dieser T-X auch sein mag, so ohnmächtig ist er gleichzeitig aus dramaturgischen Gründen. Allen Scheiß an Bord, aber nicht in der Lage die primäre Zielperson im selben Raum zu spüren. Warum ihr Wärmebild (hat der T-800!) und anderen Sensoren entzogen worden sind, bleibt das Geheimnis der Drehbuchautoren. Nichts für Ungut Leute...
Große Skepsis ob der Qualität dieser Fortsetzung ist also mehr als angebracht. Doch das Ergebnis, „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“, eine sage und schreibe 175 Millionen Dollar teure Materialschlacht, ist, gemessen an dem was hätte schief gehen können, eine der positiven Filmüberraschungen dieses Kinosommers. Mostows schnelle, ironische Zerstörungsorgie hat zwar jede Menge logische Hänger, unterhält aber als „aufwendigstes B-Movie aller Zeiten“ dennoch auf’s Beste. Der dritte Teil versucht erst gar nicht, inhaltlich die Vorgänger zu kopieren. Terminator 3: Rise Of The Machines ist weniger religiös oder moralistisch angehaucht, filmisch nicht so visionär und sicherlich keine Genre-Revolution wie etwa T2, aber dennoch mit einem Mega-Budget ein perfekt ausgestattetes Action-Inferno, das sich trotzdem nicht bemüht, alles zu überbieten, was bisher auf der Leinwand zu sehen war. Das gibt wohl auch die Geschichte nicht mehr so Recht her.
Was T3 trotz erwähnter Probleme wirklich sehr unterhaltsam macht, ist seine strikte Gradlinigkeit. Nach der knappen, stimmungsvollen Einführung geht es schnell in die Vollen. Die lang andauernde Zerstörungsfahrt mit einem Kranwagen durch die Straßen von LA braucht sich nicht hinter Szenen wie der bis heute einmaligen Autobahn-Sequenz von Matrix Reloaded verstecken. Im Unterschied dazu wird hier materiell zerstört, wie früher. Keine neuen Effektideen, keine reinen CGIs, keine reinen Computereffektsequenzen, die erkennen lassen, wo die 175 Mio $ Budget geblieben sind. Die Rückkehr zur konventionellen Action. Genau das ist es was T3 besonders macht.
T3 versucht nicht mehr zu sein als er ist, ein mega-budgetiertes B-Movie. Das macht ihn unheimlich sympathisch. Dass er dabei im Vergleich zu seinen Vorgängern zurückstecken muss, mag schade sein, aber der Versuch, ernst genommen zu werden, wäre mit Sicherheit richtig in die Hose gegangen. Also liefert und Hollywood hier den Beweis, dass Popcorn im Kino noch längst nicht ausgedient hat und auch leichte Unterhaltung spaßig sein kann.
Fazit: Wohl Arnies letztes Aufbäumen als Äktschn-Held, aber geil…
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T-X fackelt nicht lange
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