Suche:      myDB       Filmlisten & Filmblogs       Foren       Schreiben Sie uns eine Mail!          Anmelden       Log In       Zugangsdaten vergessen ?   
Filmstreifen unten
Hauptseite von 25frames.org  Home
Film-Bereich  Film
   Datenbank
   Neu im Kino
   Leser-Kritiken
   Kritiken-Archiv
   TV-Serien
   Awards
DVD-Bereich  DVD
   Datenbank
   Neu auf DVD
   Leser-Kritiken
   TVonDVD
Blu-Ray Medien Datenbank  Blu-Ray
   Blu-Ray-Liste
   Blu-Ray-Starts
HD-DVD Datenbank  HD-DVD
   HD-DVD-Liste
   HD-DVD-Starts
Ihre persönliche DVD-Datenbank auf 25frames.org  mydb
   MitgliederAlben
   DVDs verwalten
   Flohmarkt
   DVDVorschlag
   Buddies
Stellen Sie persönliche Filmlisten zusammen...  myMovieLists
   MitgliederListen
   Listen bearbeiten
Dier 25frames.org Community  Community
   Foren
   Anmelden
Besser einkaufen mit 25frames.org  Shopping
   Shop-DB
   Schnäppchen
 Mehr...
   Magazin
   News-Archiv
   Impressum








 Kritik    Cast&Crew    Leser    Forum    DVD    Mehr von der Matrix    Filmlisten- & Tagebücher  
Matrix - Reloaded
Original-Titel: The Matrix Reloaded
Land/Jahr: USA / 2003
Genre: Science Fiction, Action, Thriller
Mit: Keanu Reeves .... Thomas A. Anderson/Neo
Laurence Fishburne .... Morpheus
Carrie-Anne Moss .... Trinity
Hugo Weaving .... Agent Smith
Regie: Andy Wachowski
Larry Wachowski
Community Klicken Sie hier um eine Inhaltsangabe zu diesem Film zu erstellen !
Klicken Sie hier um eine Leserkritik zu diesem Film zu erstellen !
Hier gelangen Sie zu den bisher eingetragenen Leser-Kritiken
Mehr zu Daten zu Cast&Crew finden Sie hier
Erwirb alle Produkte zum Titel
Erhältlich: Soundtrack Game (PC) Game (PS2) Game (X-Box) Weitere Produkte
Bei: Amazon (D) Amazon (D) Amazon (D) Amazon (D) Hier klicken
    Blut, Schweiß und CGI: Der Mittelteil der Matrix-Trilogie hat es schwer, in die Fußstapfen des Kult-Vorgängers zu treten.

    Eine Kritik von Thomas Taborsky, 31.05.2003
 
Inhalt
 
 
Trinity (Carrie-Anne Moss ) kämpft, Trinity fällt, Trinity wird erschossen. Noch ist dieses Bild nur in Neos (Keanu Reeves ) Träumen, doch er weiß, dass es passieren wird. Viel Zeit zum darüber Nachdenken hat der Auserwählte jedoch nicht, denn die Maschinenwesen haben zu graben begonnen: In 72 Stunden werden sie Zion, die letzte freie Stadt der Menschheit, erreicht haben. Alle Kapitäne erhalten Befehl, sich mit ihren Schiffen in Zion zu sammeln, um einen Widerstand zu organisieren. Morpheus (Laurence Fishbourne) bleibt nichts anderes übrig, als Folge zu leisten und in die Bastion zurück zu kehren, weil er sein Schiff, die Nebukadnezar, aufladen muss. Gegen die Order bringt er jedoch ein anderes Schiff dazu, zurück zu bleiben und den Kontakt zur Matrix aufrecht zu halten, für den Fall, dass es Nachricht vom Orakel gibt.
Kurz darauf ruft es auch. Auf dessen Parkbank erfährt Neo nicht nur einiges mehr über die Wesen der Matrix und die Wahl, die er längst getroffen hat, sondern auch eine weitere schlimme Neuigkeit ereilt ihn: Agent Smith (Hugo Weaving ) ist noch immer da - weder aber als Teil des Systems noch alleine...
 
Kritik
 
 
Um den überwältigenden Einfluss von Matrix bestätigt zu bekommen, ist es nicht einmal nötig, den Blick vom Monitor abzuwenden: Kurz nach oben gescrollt, links ins Eck geschaut, und das videofreak-Logo gefunden. Neben dem Schriftzug befindet sich eine ominöse Hand, die drei Kugeln präsentiert. Natürlich locken sie nicht wie Morpheus in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus, sondern laden ein, von der Farbwelt der Filme zu kosten - deshalb auch rot, grün und blau.

Es war im Frühjahr 2000, als dieses Logo, inspiriert vom Kultfilm, entstand. Vier Jahre und Tausende Denkmäler für ihr Werk später erzählen die Wachowskis ihre Geschichte selbst weiter - und müssen gegen ihren eigenen Kult antreten. Denn deckt sich das, was die Massen von der Welt der Matrix erwarten, überhaupt mit dem, was die beiden mit ihrer Trilogie von je her anstellen wollten? Die Tiefen des Kaninchenbaus, in die Matrix Reloaded führt, können denen kaum schmecken, die sich beim Vorgänger am optischen Overkill festgehakt haben: Nach einem furiosen Start, bei dem wieder alle Kiefer auseinander gehen - 40 Minuten nichts. Das ruppige Menschenversteck Zion wird vorgestellt, der neue Operator Link und seine Familie ebenso eingeführt wie der altersschlaue Senator. Und dann schaffen es Neo und Trinity endlich, wie die Karnickel übereinander her zu fallen - im Gleichschritt mit dem kollektiven Exzess der Tribal-Techno-Messe, bei der Zions Bevölkerung sich einem erdigen Schweißtreiben hingibt: Wer damit den Unterschied zwischen Mensch und Maschine verdeutlichen wollte, hätte es für die von den ersten Szenen gierig gemachte Klientel nicht unerträglicher inszenieren können.

Obwohl: So unerträglich ist es gar nicht. Man muss dafür aber die neun Kurzfilme der Animatrix gesehen und das PC-Spiel Enter The Matrix gespielt haben. So ist der Junge, der Neo nach läuft, plötzlich gar nicht mehr nervig, sondern macht Sinn. Das ist auch das Hauptproblem des gesamten Films: Erst im Verbund mit allen anderen Produkten versteht man, was die Wachowskis wollten - nur für den Preis einer Kinokarte kann man ihre ausgetüftelte Welt aber nicht bekommen.

Was bleibt, sind Grundfragen, die angerissen werden: Entscheidung oder Kausalität? Mit dem Merowinger gelingt es den Matrix-Machern, einen schön verdorbenen Charakter zu schaffen, der auch für einige Bonmots gut ist. Der Hauptanteil am Wachowski-Humor fließt aber in den herrenlosen Agenten Smith, der sich mit Teil 2 zu Neos Gegenspieler aufbaut. Hugo Weaving  ist auch der einzige, der es schafft, seine schauspielerische Ausstrahlung spielen zu lassen - ohne überhaupt seine Kopien mitzurechnen. Mit seinem Auftreten kommt auch wieder Schwung in den Film: Die Realität wird zum Beinah-Zeichentrick, in dem Zeit ein beliebig manipulierbarer Begriff ist; genauso später bei der zentralen Verfolgungsjagd, die gleich mehrere Dinge aufzeigt; Zu aller erst: Möglichst viel soll möglichst wild wirbelnd kaputt gehen. Dann: Es gibt Momente wie die Lastwagenkollision, die rechtfertigen, warum so viel Geld in die Produktion geflossen ist. Und: Die Filmmusik (hier der Treibjagd-Zehnminüter Mona Lisa) ist die verlässlichste Stütze der Matrix-Filme. Die meisten der Katalogsongs von P.O.D., Marilyn Manson, Linkin Park, und wie sie noch heißen mögen, wurden ohnehin nur eingekauft, um etwas über dem unfassbar langen Abspann spielen zu können.

An dieser Stelle sei übrigens gesagt: Harrt aus. Bleibt sitzen und wartet, bis diese gewaltige Namensflut zu Ende ist, denn danach kommt der Teaser für Matrix Revolutions. Und überhaupt: Ihr zahlt für den Abspann, also konsumiert ihn auch!

Dass die Wachowskis gerne mit Versatzstücken aus der Realität arbeiten, soll sich im Verlauf von Matrix Reloaded nicht nur am Superman-Nachmacher zeigen; Der Freud-Doppelgänger gehört genauso dazu. Und wieder finden wir uns in einer Unterredung, wie sie sonst nur bei Star Trek abläuft: Mit Fakten wird nur so um sich geknallt, bis man aufgibt, das Gehirn abschaltet und inständig darauf hofft, dass Neo endlich mit dem Silberbart kurzen Prozess macht. Es ist genau diese Weise, die es unmöglich macht, all die neuen Infos über die Matrix aufzusaugen: Entweder gibt es Haudrauf oder langen Dialog, kein Dazwischen aber wie noch beim ersten Teil, wo beides ineinander floss. Obwohl sich das Gesamtwerk ab der Mitte fängt und mit einem zünftigen Cliffhanger abschließt, der einige Spekulationen ermöglicht, ist zu hoffen, dass "The Matrix Revolutions " eine Wahl trifft: entweder das opulenteste Actionmahl aller Zeiten in einem megalomanischen Showdown ohne Rücksicht auf weitere Matrix-Details abzuliefern, oder noch tiefer in den Kaninchenbau zu gehen und die Geschichte nach einem Dutzend Handlungswirrungen verblüffend einfach enden zu lassen - so verblüffend einfach und einleuchtend, dass wir alle nach dem Datenport in unserem Nacken tasten...

Und damit möchte ich meine letzte Kritik für videofreak.net beenden. Ich hoffe, dass ich Euch während meiner Zeit hier ein paar gute Filme ans Herz legen und ein paar meiner Meinung nach grausig schlechte ausreden konnte. Und wenn nicht, dann habt Ihr ja vielleicht beim Durchlesen immer noch Spaß gehabt. Wir sehen uns jedenfalls wieder - an anderer Stelle.


Matrix - Reloaded
Morpheus und sein Brotmesser

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 4/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 5.1572052401747

Schnellwertung:


Amazon.de Top-Hits

Werbung

Hinweise
  DVD-Start: Erhältlich
  Druckversion
  Seite verschicken
  Filmeinladung verschicken
  Die letzten Leserkritiken
  Die Top 10 unserer Leser
  Leserkritik verfassen
  Inhaltsangabe verfassen
  Datenfehler melden