Vin Diesel  in "The Fast and the Furious ": "I only live for those ten seconds". Ich versuche einmal, den zweiten Teil in zehn Sekunden zu beschreiben: "Mehr aufgemotzte Autos als in Teil eins, mehr Babes (zumindest am Streckenrand), mehr Wettrennen, aber weniger Spannung und noch weniger Handlung, und kein Vin Diesel wie erhofft." Waren jetzt wohl weniger als 10 Sekunden.
Was dem Film eindeutig fehlt ist die Spannung. Waren es im ersten Teil noch die spannende Verfolgungsjagd mit dem Truck oder der Showdown, so fehlen solche Szenen in der Fortsetzung. Die Handlung schleppt sich ohne wirkliche Höhepunkte dahin. Vin Diesel wurde durch den ebenfalls glatzköpfigen Tyrese ersetzt. Er spielt zwar nicht dessen Rolle, aber irgendwie denkt man doch, dass zumindest das physische Erscheinungsbild an Diesel angelehnt ist. Tyrese ist auch jener, der ein bischen Witz in den Film bringt. Paul Walker stolziert immer noch durch’s Bild, als würde er versuchen, sein Gleichgewicht zu finden. Nur schöne blaue Augen und ein hübsches Gesicht reichen eben nicht aus, um als guter Schauspieler durchzugehen. Cole Hauser als böser Dealer wirkt auf mich ebenso wenig überzeugend wie seine Darstellung in "Pitch Black ". Gerade einmal Eva Mendes  bietet zumindest optische Vorzüge, um nicht als Fehlbesetzung durchzugehen.
Von den Rennszenen setzt 2Fast2Furious noch eines drauf. Schnelle Schnitte und wilde Kamerafahrten verfehlen nicht die Wirkung, man spürt regelrecht die vielen PS in den Boliden. Trotzdem hat man fast schon alles an Effekten im 1. Teil gesehen, und darum bleibt dieses Mal auch der gewisse Ahhhh-Effekt aus.
Der Soundtrack ist an die Megaanlagen in den Autos zugeschnitten. Mit viel Rhythmus und Bass lädt er zum mitwippen ein. Meine Heimkinoanlage freut sich jetzt schon auf eine hoffentlich gute DVD-Umsetzung.
Fazit: Gehirn ausschalten, Coolness-Gänge einlegen und sich 107 Minuten lang keine Gedanken machen über den Sinn des Filmes. Schicke Autos und kräftige Beats entschädigen zum Teil für die Handlungsschwäche.
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