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Planet der Affen IV - Eroberung vom Planet der Affen
Original-Titel: Conquest of the Planet of the Apes
Land/Jahr: USA / 1972
Genre: Science Fiction
Mit: Roddy McDowall .... Caesar
Regie: J. Lee Thompson
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    Wie die Affen die Herrschaft über den Planeten übernahmen...

    Eine Kritik von Thomas Vesely, 27.10.2000
 
Inhalt
 
 
In der zweitletzten Folge der Planet der Affen Saga befinden wir uns zwanzig Jahre nach Planet der Affen III, genauer gesagt im Jahre 1991. Affen werden von den rücksichtslosen Menschen als Sklaven missbraucht. Doch der Zirkusbesitzer Armando (Ricardo Montalban) besitzt einen ganz besonderen Affen: Es ist Caesar (Roddy McDowell), der Sohn von Zira und Cornelius, welcher als einziger Affe die Sprache der Menschen beherrscht. Ihm erklärt Armando, dass eine große Epidemie alle Hunde und Katzen der Erde vernichtet habe, und dass nun Affen an deren Stelle getreten sind. Da diese jedoch intelligenter waren, konnten sie bald einige Tricks ausführen und nehmen nun die Stelle von Sklaven im Haushalt ein.

Aus der letzten Folge wissen die Menschen, dass ein sprechender Affe seine Artgenossen aus dieser Sklaverei befreien und mit ihnen irgendwie die Herrschaft über den Planeten übernehmen wird. Vor diesem Affen fürchtet man sich und versucht, ihn mit allen Mitteln ausfindig zu machen. Während Caesar bereits die Revolution zu planen beginnt, kommen ihm seine Verfolger jedoch immer näher...
 
Kritik
 
 
Als Planet der Affen IV 1972 in den Kinos gespielt wurde, erregte er die meiste Aufmerksamkeit von allen. Zurecht, denn auch heute ist der vierte Teil die spannendste Saga von allen, welche wieder mit vielen neuen Ideen aufwartet und durch "den Blick" von Caesar fasziniert. Vor allem die Schwarzen betrachteten Planet der Affen IV als eine Anspielung auf die rassistischen Konflikte, welche eskalieren sollten. Doch gleichzeitig trieb Planet der Affen IV die Parteien nur weiter auseinander: während vor allem Weiße die Affen als die Schwarzen auffassten und als "stinkende dumme Primitive" bezeichneten, so sahen die Schwarzen die Menschen (meistens Weiße) als brutale und sadistische Oppressoren an, welche es zu bezwingen galt.
Anzumerken ist, dass die letzten Sätze des Filmes von Caesar bereits nach Beendigung des Filmes neu aufgenommen wurden. Die Originalfassung war für die damalige Zeit ein zu großer Aufruf nach Revolution. Leider wurde die Nachbearbeitung äußerst schlecht ausgeführt, so dass dadurch das ganze Ende verschwimmt.

Planet der Affen IV ist die erste (und bessere) der beiden Folgen, welche J. Lee Thompson für die Planet der Affen Saga drehte. Thompson brachte eine völlig neue Szenerie und ein winziges Budget unter einen Hut, indem er die Handlung auf dem damals gerade neueröffneten Einkaufszentrum in Los Angeles aufnahm. Diese sehr modern wirkenden Gebäude bieten einen ausgezeichneten Kontrast zu den Schauplätzen der vorherigen Filme.
Mit "dem Blick" kann Caesar seine Artgenossen zum aufrührerischen Verhalten bewegen. Welchem Affen auch immer er "den Blick" zuwirft, beginnt sofort damit, seine Sklavenarbeit unbrauchbar zu machen.
Roddy McDowall spielt in dieser einzigartigen Folge den Sohn seines eigenen Charakters Cornelius aus den vorhergehenden Filmen. Obwohl der Anführer der Sklavenbefreiung in den vorangehenden Filmen Milo genannt wurde, heißt er nun Caesar. Mit dieser Aussage wird angedeutet, dass die Zukunft veränderbar ist und sich in der nächsten Folge vielleicht alles noch zum Guten wendet...

Fazit: Einer der besten Planet der Affen Filme, welcher die Eroberung des Planeten der Affen beklemmend und zugleich spannend darstellt.


Planet der Affen IV - Eroberung vom Planet der Affen

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 5/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 6.8

Schnellwertung:


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