Suche:      myDB       Filmlisten & Filmblogs       Foren       Schreiben Sie uns eine Mail!          Anmelden       Log In       Zugangsdaten vergessen ?   
Filmstreifen unten
Hauptseite von 25frames.org  Home
Film-Bereich  Film
   Datenbank
   Neu im Kino
   Leser-Kritiken
   Kritiken-Archiv
   TV-Serien
   Awards
DVD-Bereich  DVD
   Datenbank
   Neu auf DVD
   Leser-Kritiken
   TVonDVD
Blu-Ray Medien Datenbank  Blu-Ray
   Blu-Ray-Liste
   Blu-Ray-Starts
HD-DVD Datenbank  HD-DVD
   HD-DVD-Liste
   HD-DVD-Starts
Ihre persönliche DVD-Datenbank auf 25frames.org  mydb
   MitgliederAlben
   DVDs verwalten
   Flohmarkt
   DVDVorschlag
   Buddies
Stellen Sie persönliche Filmlisten zusammen...  myMovieLists
   MitgliederListen
   Listen bearbeiten
Dier 25frames.org Community  Community
   Foren
   Anmelden
Besser einkaufen mit 25frames.org  Shopping
   Shop-DB
   Schnäppchen
 Mehr...
   Magazin
   News-Archiv
   Impressum








 Kritik    Cast&Crew    Leser    Forum    DVD    Die Alien Serie    Filmlisten- & Tagebücher  
Aliens - Die Rückkehr
Original-Titel: Aliens
Land/Jahr: USA / 1986
Genre: Science Fiction, Action, Horror
Mit: Sigourney Weaver .... Lieutenant Ellen Ripley
Michael Biehn .... Corporal Dwayne Hicks
Paul Reiser .... Weyland-Yutani Corporation Advisor Carter J. Burke
Regie: James Cameron
Community Klicken Sie hier um eine Inhaltsangabe zu diesem Film zu erstellen !
Klicken Sie hier um eine Leserkritik zu diesem Film zu erstellen !
Hier gelangen Sie zu den bisher eingetragenen Leser-Kritiken
Mehr zu Daten zu Cast&Crew finden Sie hier
Erwirb alle Produkte zum Titel
Erhältlich: DVD VHS DVD RC1 Score Weitere Produkte
Bei: Amazon (D) Amazon (D) Amazon (USA) Amazon (D) Hier klicken
    Der zweite (und beste Teil) der Sci-Fi-Kultserie: mit einer Gruppe Marines kehrt Ripley auf den Planeten der Aliens zurück.

    Eine Kritik von Christoph Huber , 02.06.2000
 
Inhalt
 
 
Nach fast sechzig Jahren wird das Shuttle mit Commander Ripley (Sigourney Weaver ) aufgelesen. Doch ihre Rückkehr sieht anders aus, als sie sich das erwartet hat. Ihrer Geschichte von der außerirdischen Gefahr wird kein Glauben geschenkt, stattdessen wird sie degradiert und muß erfahren, daß der Planet, auf dem sie damals die tödlichen Aliens mitentdeckte, inzwischen kolonisiert wird. Als jedoch die Funkverbindung zur Kolonie abreißt, beschließt die Company eine Untersuchung der Vorfälle: Mit einem Trupp Marines und einem Vertreter der Firma kehrt Ripley zum Planten zurück. Eine Reise in die Hölle: selbst die harten Soldaten werden von den fremden Wesen unaufhaltsam dezimiert. Bald ist es nur noch eine kleine Gruppe Überlebender, die sich gegen die Bestien verteidigen muss und gleichzeitig einen Fluchtweg vom Planeten sucht.
 
Kritik
 
 
Nachdem er mit Terminator  einen low-budget-Erfolg landete, bekam James Cameron  bei Aliens zum ersten Mal größere Geldmengen für die Umsetzung eines Action-Alptraums zur Verfügung gestellt. Eine glückliche Entscheidung: Anstelle den Psychohorror seines Vorgängers zu wiederholen, entschied sich der Regisseur für einen radikal anderen Zugang. Aliens ist ein reiner Actionfilm im Weltraum, der gnadenlos den Spannungsaufbau steigert: Kaum haben sich die Protagonisten aus einer üblen Situation befreit, finden sie sich in einer noch schlimmeren wieder - und mit noch weniger Mitteln zu ihrer Bewältigung.

Dabei geht Aliens sehr clever vor: Im ersten Drittel des Films, bevor der Planet erreicht wird, beschäftigt sich Camerons Film mit Ideen aus dem Vorgänger, die hier variiert werden und einen neuen Zugang zu den Figuren schaffen. Waren die Akteure im Vorgänger ausnahmslos dazu verurteilt, in einer kalten, emotionslosen Welt eine Art letztes Gefecht zu liefern, so setzt die Fortsetzung auf Identifikation, Geschwindigkeit und starke Gefühle. Ripley bekommt ein inneres Leben: Ein Hauptgrund für sie, an der Expedition teilzunehmen, obwohl sie der namenlosen Company noch immer mißtraut, ist die Hoffnung auf innere Befreiung. Kein Wunder: Zuerst mußte sie erfahren, daß sie gut sechzig Jahre in der Tiefschlafkammer lag und ihre Tochter (ein Foto von Weavers Mutter) verstorben ist, sodaß sie keine Angehörigen mehr hat. Anschließend wird nach ihrem Familienleben auch noch gleich ihr Berufsleben ruiniert: Ihre Warnungen werden in den Wind geschlagen, ihr Pilotenschein gesperrt und sie wird zur Verladetätigkeit degradiert. Gewissermaßen ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ist das Alien, das sie allnächtlich in Alpträumen heimsucht - Ripley geht mehr noch auf die Reise, um auch diese Verbindung zu kappen als um die Kolonisten zu retten.

Nach der Ankunft auf dem Planeten wird die Gangart aber radikal gewechselt. Cameron widmet sich hauptsächlich den Marines, die durchaus die hochgezüchteten Hauptdarsteller eines Vietnamfilms sein könnten. Besonders bestechend in der auch ansonsten handverlesenen Crew sind dabei drei Schauspieler: Jenette Goldstein  als die toughe Vasquez, Michael Biehn  als Corporal Hicks sowie Bill Paxton  in einem frühen Glanzlicht als Private Hudson, den die Vorgänge zunehmend an den Rand des geistigen Ruins treiben. Der Witz am Drehbuch ist nämlich, daß die Soldaten als coole Sprüche schwingende, beinharte Kampfmaschinen eingeführt werden - und dann erkennen müssen, daß sie den Aliens kaum etwas entgegensetzen zu haben.

Überhaupt schafft es der zweite Teil, eine größere Ambiguität zwischen Aliens und Menschen zu etablieren. Erinnert die Militärinvasion auf dem Heimatplaneten nicht zufällig an Kolonialismus in Reinkultur, so sitzen die Aliens auch moralisch am längeren Drücker: Sie verteidigen eigentlich nur ihr Gebiet und - im Gegensatz zu den Menschen - üben sie keinen Verrat aneinander. Die Machenschaften des Company-Abgesandten Burke (Paul Reiser ) gehen irgendwann soweit, daß Ripley feststellt: "I don´t know which Species is worse. You don´t see them fucking each other for the goddamm percentage."

Diese zynische Bild von den Anderen als Hölle balanciert Cameron (der ja im Herzen doch immer gern eine humanistische Botschaft trägt) mit einem ein wenig sentimentalen Subplot um die Gründung einer symbolischen Ersatzfamilie aus Ripley, dem Androiden Bishop (Lance Henriksen , großartig) und der überlebenden Siedlertochter Newt (Carrie Henn). Dieser Teenager hat ähnliche Traumata wie Ripley: Konsequenterweise nimmt die Offizierin eine Art Mutterrolle an ihr ein. Wirkliche Ausrutscher passieren aber nicht: Gefühlige Momente sind kürzeste Entspannungspausen, bevor das Chaos wieder gnadenlos über die Protagonisten hereinbricht. Bei allem klugen Unterfutter ist Aliens nämlich zuallererst ein Actionfilm nahe an der Perfektion: Cameron dreht die filmische Variante eines Comics (alleine wie die Frachtroboter gefilmt sind, ist ein Lehrbeispiel für die Übersetzung von einem Medium ins Andere), und sein Film teilt die Eigenschaften der Gattung - knapp, dicht, schnell.


Aliens - Die Rückkehr
Comicfahrzeuge, Actionwelten: Rückkehr zum Planet der Aliens

Wertung:
Redaktion: Redaktionswertung: 7/7
Leser: Durchschnittsleserwertung: 6.2252252252252

Schnellwertung:


Amazon.de Top-Hits

Werbung

Hinweise
  DVD-Start: Erhältlich
  Druckversion
  Seite verschicken
  Filmeinladung verschicken
  Die letzten Leserkritiken
  Die Top 10 unserer Leser
  Leserkritik verfassen
  Inhaltsangabe verfassen
  Datenfehler melden
Neue Listen
zu dem Film Aliens - Die Rückkehr

 Bewertung: /7
Blockbuster (15 Filme)
von TylerDurden2000



Hier gehts zu weiteren Listen