Ken Park
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209
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| Wertungsdurchschnitt: |
4.08 |
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1
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HiPPiE am 22.06.04 01:13:
Mehr über "HiPPiE"
| E-Mail | 70 von 134 fanden diese Leserkritik hilfreich.
Lust auf Penis? Das ist fast alles, was dieser dermaßen widerlich-abstoßende Film zu bieten hat. Die Filmemacher zeigen dies, was man herkömmlich bildlich nicht sah und eben auch nie sehen wollte, man hätte vorgewarnt werden müssen: Überdimensionierte Portionen an Geschmacklosigkeiten. Sei es die rohe Gewalt, hemmungslose Aggression, aber eben vor allem: Penis. Mal ein schlaffer Schniedelwutz, dann ein pullernder Pimmel, dann wieder ein ejakulierender Lümmel. Die Sexszenen sind nicht gefaket. Auf der Leinwand finden sich junge Laienschauspieler beim Pimpern, Poppen, Rammeln, oder sie lassen sich den Lurch würgen oder gar die Nüsse aus der Palme durchschütteln. Die Sache ist einfach die: Larry Clark ist tatsächlich, hier, dieser Streifen, ist der Beweis, ein Perversling, entwicklungstechnisch steckengeblieben zwischen Pubertät und Berufung als Hardcore-Pornodarsteller. Würde doch ein perfektes Duo mit Tiffany Limos abgeben! Dies ist eine simple Feststellung, Fakt.
Wie und was, das ist nur die eine Seite, im Übrigen, schade, dass es dieser Müll überhaupt nach Deutschland geschafft hat. Es ist wieder einmal ein absolut sinnfreies Movie ohne jegliche Existenzberechtigung. Basieren tun die Rollen der vier Hauptcharaktere auf ein paar ganz echte Bekannte des Regisseurs, oh wie toll, von so `nem Gulli scheint eine unglaubliche Anziehungskraft auszugehen.
Was ist hier los? Verständnislose Eltern, verzogene Jugend, na und, gibt es. Weiter was? Ja was denn? Nichts. Die Skateboards sind Schuld. Offen bleibt, in welcher Beziehung die vier bzw. fünf zueinander stehen. Da gibt`s den Dreier, nur wie es dazu kam, weiß Niemand. Festgestellt. Handlung? Gibt es nicht. Die Message ist gleich null, die Geschichte ist gleich null. Und weil alles eh völlig überflüssig ist, wird geschockt, deshalb die Penise. Denn ohne Penise würde man die Filmrollen sofort zerreißen und in die Tonne kloppen. Mit, da regt man sich vorher nochmal drüber auf. Eins ist klar, der Film ist momentan unvergesslich, unvergesslich schlecht. Mieser Streifen? Nein, das trifft es nicht im Geringsten!
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gast am 01.05.08 22:24:
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tre
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HiPPiE am 22.06.04 00:59:
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Visilia, ein Vorörtchen, gelegen zwischen Los Angeles und Fresno, Kalifornien, USA. Es ist ein sonniger Tag, dies ist Ken (Adam Chubbuck). Ken ist minderjährig. Ken hat ganz viele Sommersprossen und orangene Haare. Er sieht nicht besonders intelligent aus, er ist, seien wir direkt, einfach hässlich. Ken hat seine Freundin geschwängert und die will keine Babymörderin sein. Ken ist Skater. Ganz viele Jugendliche in Visilia sind ganz flott auf dem Board unterwegs. Um ihn herum Halfpipes. Ken macht sich´s dazwischen gemütlich, oben auf ´ner Kuppe, zwischen all den anderen herumrollenden Jugendlichen. Aus seinem Rucksack zieht er eine alte Videokamera, er richtet sie nach oben aus, sein Profil im Sucher, Ken Park auf Video. Die Pistole. Keiner kümmert sich, keiner schaut her. Er setzt die Pistole an seine Schläfe.
Visilia, geradezu ein Eldorado für schräge und total normale Jugendliche, mit ihren schlimmen Familien. Shawn (James Bullard) ist einer davon. Weil Voice Over heutzutage ganz in ist, stellt er sich und den Rest jetzt vor:
Shawn ist total triebgesteuert, voll geil. Er besorgt ihr´s, gerne und oft, dieser blonden und ziemlich attraktiven Hausfrau (Maeve Quinlan), während die kleine Tochter Zoe (Zara McDowell) unten einen Meter vor´m Fernseher sitzt, Soft-Erotic im Programm, und bunten Stringtangas zuschaut, Kindergarten ist nicht. Bob (Bill Fagerbakke), der Ehemann von Rhonda, mag zwar ahnen, dass irgendwas nicht stimmt, was, das weiß er nicht. Lieben tut ihn seine Frau dennoch, auch wenn er ´nen Kleineren hat als ihr junger und unerfahrener Vibratorersatz. Wenn Shawn nicht gerade die Mutter seiner Freundin Rebekah (Ashley Crisp) leckt, dann fällt er über seinen kleinen Bruder her und lässt den erst in Ruhe, wenn der sagt, dass er ihn liebt. Ist natürlich gelogen. Und manchmal sitzt er mit der ganzen Family beim Abendessen, mit Bob und den drei Hübschen und weiß nicht was er sagen soll.
Claude, so´n halbes Hemd (Stephen Jasso), hat´s nicht so mit Gewichten heben. Er schneidet lieber seiner hochschwangeren und kräftig rauchen- & saufenden Mami (Amanda Plummer) die Zehennägel. Skaten tut er auch ganz viel der Claude, nur nicht gerade wenn sein böser Papi (Wade Williams) das Skateboard zu Sperrholz zertrümmert hat. Claudes Vater, der ist Alkoholiker und Arbeit hat er ohnehin nicht, mag´s nämlich nicht, wenn der Sohn so schwul herumskatet und abkönnen tut er außerdem nicht, dass der Claude andauernd Marihuana raucht. Deshalb, total frustriert weil ihn Niemand lieb hat, schleicht sich Papi nachts ins Zimmer seines Sohnes um etwas an dessen Pipimann zu spielen. Dass Claude nach dem nächtlichen Überfall seine Sachen packt, das versteht die Mami dann überhaupt nicht.
Kommen wir zu Peaches (Tiffany Limos). Peaches ist eine richtige Nymphomanin. Sie braucht es, von oben, unten, hinten, wie auch immer, Sex, Sex, Sex, kinky, alles ist recht. Gut, dass Shawn und Claude auf wilde Dreier stehen. Ficken, Stellungswechsel, Ficken, kurz was labern, Ficken, was ein Teenagerleben. Blöd ist aber, dass der Papi (Julio Oscar Mechoso) ein bibeltreuer wie religiös-fanatischer Irrer ist, welcher über den Tod von Peaches Mutter nie hinweggekommen war. Er trauert und trauert und besucht tagtäglich das Grab seiner Frau. Wenn er nicht gerade in der Vergangenheit schwelgt, im Photoalbum blättert, schlägt er auf irgendeinen Freund, hier: Curtis (Mike Apaletegui), von Peaches ein, den diese an´s Bett gefesselt hatte oder heiratet ´mal so einfach vor´m Heimaltar eben seine Tochter, weil die eben genauso hübsch ist wie´s die Mutter einmal war.
Der letzte in der Runde. Tate (James Ransome). Tate ist ein kleines krankes psychopatisches A#schloch. Er wohnt unter dem Dach seiner warmherzigen, den undankbaren Enkel liebenden Großeltern. Wenn Tate nicht gerade seinen dreibeinigen WauWau, die Oma oder den Opa ankläfft, dann nimmt er sich den Bademantelgürtel, knotet den an den Knauf seiner Zimmertür und schlingt das andere Ende um seinen Hals um sich die Luft abzudrücken während im Fernseher Damentennis läuft und er sich eifrig einen rubbelt. Danach meuchelt Tate seine Großeltern nieder, springt also nackig auf deren Bett, sticht mit dem Küchenmesser erst auf Opa (Harrison Young) ein, wobei Oma (Patricia Place) aufwacht, welche als nächstes dran glauben muss.
Und nun, folgend, das ist die ganze Geschichte (fetter Spoiler): Ken Park drückt ab, knallt sich ein Loch in den Schädel, rot spritzt es, es fließt, was eine Blutlache.
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